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zog sich von Landshut über Friedtand nach Neurode zurück, woer noch durch die beiden Schwadronen der Lieutenants Kleist undZawadzki verstärkt wurde.
Die mobilen preußischen Truppen hatten hiernach folgendeAufstellung:
Kavallerie zwischen Silberbcrg und Patschkau;
Vorpostenkette unter dem Lieut. Schmiedeberg mit 280 Pfer-den von Schönwalde, vorwärts Silberberg, bis in die Ge-gend von Kamen;;
in Reichenstein, die sehr gut organisirte und brave Schützen-kompagnie des Lieutenants Reichmeister;
in Wartha, ein Theil der in Glatz errichteten Jägerkompagnie,etwa 80 Schützen, 150 Kommandirte der Infanterie und5 reitende Geschütze aus Neiße, unter dem Major Kitzkivom 3. Musketierbataillon von Grawert. — Auf dem Paß-berge, zwischen Wartha und Glatz, war eine Redoute gear-beitet, in welcher ein Bataillon der Besatzung von Glatzund eine Batterie von 6 Kanonen und 2 Haubitzen, dieman aus Neiße zurückgenommen, aufgestellt werden sollten,sobald der Paß von Wartha angegriffen wurde;
in Giersdorf bei Wartha 50 Mann; in Ebersdorf und Neu-dors 150 Mann Infanterie nebst 1—3pfünder, um erfor-derlichenfalls sowohl das Stößelsche Detaschement bei Neu-rode, als auch durch Besetzung der Stadt Silberberg diedavor stehende Kavallerie zu unterstützen.
Der Nittm. Stößel besetzte mit 1 Kompagnie und 1 Schwa-dron Neurode, mit 2 Kompagnien, 1 Schwadron Kunzeudorf,Ludwigsdorf und Vier-Höfe, mit 1 Komp., 1 Schwadron Haus-dorf, den Köpprichgrund und den Eulenfußsteg, mit 1 Kompagnieendlich Falkenberg und Kolonie Mölke (Eule), von welcher Auf-stellung er durch seine Patrouillen das ganze Gebirge bis Hirsch-berg beherrschte.
Da die Bewohner der dem Gebirge vorliegenden Ebene ausFurcht vor dem Feinde die vom Gouvernement ausgehenden Re-quisitionen nicht respektirten, so mußten beinahe täglich Fouragi-rungen bis in die Gegend von Münsterberg, Nimptsch und Rei-