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starkes Drittheil der ganzen Umfassung, war gegen den regelmä-ßigen Angriff nicht nur durch die Weistritz, mehrere Wiesen undBäche, sondern auch besonders durch 2- und 3fache Wassergräbenhinreichend gedeckt.
Die Landseite, welche sich allein zum regelmäßigen Angriffeignete, wurde durch die vorspringenden Forts mit ihren nochmehr vorgeschobenen Fleschen in drei Fronten getheilt, von denenjede allein dem Angriff alle Hände voll zu thun gab, wenn ermit Nachdruck vorschreiten wollte. Ein solcher Angriff mußte we-nigstens 2 vorspringende Fleschen überwältigen, bevor er an die'Forts gelangte, wenn er nicht flankirt oder im Rücken genommenwerden wollte. Diese Fleschen standen aber in genauster Verbin-dung mit rückwärts, und konnten bei besonnener Vertheidigungnur Schritt vor Schritt durch den Minen-Krieg erobert werden.Ein ähnlicher langwieriger Angriff mußte nächstdem die Fortsüberwältigen und zuletzt gegen den Hauptwall geführt werden.Der Feind hatte mithin Angriffs-Gallerien von 200 laufendenRuthen zu arbeiten, wenn er von dem Minen-System der Fle-schen durch das der Forts bis an die Kontre-Eskarpe des Haupt-walles gelangen wollte, wozu mindestens 120 Tage erforderlichwaren, ohne die Arbeiten über der Erde von der ersten Parallelebis zum Fuß des Glacis in Anschlag zu bringen. —
1762 hatte Schweivnitz an Stelle der vorgeschobenen kase-mattirtcn Fleschen 3 elende Erdwerke, besaß nicht das starke Mi-nen -System, die Verbindungslinien zwischen den Außenwerkcnwaren nicht revctirt, und dennoch hielt sich der Platz 67 Tage.
Am 25. Oktober 1806 erfolgte der Befehl zur Armirungvon Schweibnitz, und da zu dicfer Zeit die Besatzung nur 1324Köpft zählte, beschränkte man sich, nach Anweisung des GeneralsLindener, auf die Besetzung des Hauptwalles. Als die Garnisondurch Ranzionirte aber allmälig auf 2672 Köpft stieg, wurdedurch Beschluß eines am 10. November abgehaltenen Kriegs-rathes auch die Armirung der Außenwerke beschlossen und dem-nächst ausgeführt, der gedeckte Weg vollständig pallisadirt.
Obgleich die Gefechte bei Strehlen das 3. Muskctierbataillonvon Strachwitz und das neu formirte Füsilierbataillon großenteils