Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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aufgelöst hatten, so zählte die Besatzung nach Zurücklaffung desRegiments Kröpf und des Kavalleriebataillons Reisewitz, so wiedurch Zulauf an Ranzionirten und Freiwilligen am 10. Januar,als am Tage der Berennung, wiederum:

Infanterie-Regiment Kröpf.

28Offiz.

495 M.

3. Musketierbat. vonStrachwitz 13

-

976 -

3. Musketierbat. vonSchimonskil?Kommando vom Regiment Al-

1194 -

venslebcn.

1

-

18 -

Füsiliere.

Nationalkompagnie von Jung-

5

808 -

bluth .

3

-

177 -

Rational-Jäger-Korps . .

3

-

162 -

Jäger vom Lande....

—

-

92 -

Rekruten der Land-Reserve.

—

-

980 -

Kavalleriebat. Reisewitz . .Depot vom Kürassier - Regi-

10

334 -

262 Pferde,

ment Hepsing ....

1

-

255 -

— -

Artillerie.

7

-

202 -

— -

Ingenieurs.

3

-

3 -

— -

Mineurs .

3

-

90 -

— -

Invaliden.

2

-

279 -

— -

zusammen 96 Offtz.' 6000 M. 262 Pferde;

außerdem hatte die Besatzung 10 Offiziere, 311 Mann Krankeund 1 Offizier, 15 Mann Arrestanten, so daß sie im Ganzen6391 Mann zählte. Der Mehrzahl nach war die Besatzung guterGesinnung; nur den Polen und einem Theil der Ober-Schlesierwar nicht besonders zu trauen, so wie auch von den Ranzionirtenstarke Desertionen zu befürchten waren, falls eine schwache Ver-theidigung eine abermalige baldige Gefangenschaft erwarten ließ.

Wenn nun allerdings nach der Berechnung aus dem Jahre1805 Schweidnitz eine Besatzung von 9000 Mann verlangte,so wurde doch dabei vorausgesetzt, daß der Feind mit verhältniß-mäßig großer Ueberlegcnheit die Festung angriff, und nicht so ge-ringe Kräfte dagegen verwandte, wie es in der That geschehenist, und gegen welche die Garnison vollständig ausreichte.