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Zweiter Theil. Vierter Band.
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nitz werfen sollte, dem General Lefebvre die entsprechenden Be-fehle zugehen zu lassen. Mittlerweile sollten die wiirttcmbergischenPosten bei Reichenbach mit Strehlen Verbindung unterhalten. Dader General Lefebvre krank geworden war, wurde der Artillerie-General Pernety einstweilen mit dem Kommando bei Strehlenbeauftragt, wo er bis zum 7. Februar verweilte, und von demgenesenen General abgelöst wurde.

Gehen wir wieder nach Schweivnitz zurück.

Vor Schweidnitz beschäftigte sich der Feind in der Nachtzum 1. und am 1. Februar mit der Vollendung seiner Bat-terien.

Die Besatzung verfeuerte 151 Schuß; es desertirten 19 M.

Am 2. Februar brachte der Feind endlich die Belagcrungs-Artillerie herbei, da man einsah, daß von einem Entsatz nichtszu fürchten sei. — 128 Schuß der Besatzung; 12 Deserteurs.

Am 3. waren die feindlichen Batterien besetzt, und nach11 Uhr Vormittags eröffneten sie ihr Feuer gegen die Stadtund die Werke und setzten es bis 6 Uhr Abends fort. Sie war-fen 300 Bomben und Granaten und verfeuerten 612 Kugelschuß.Etwa 130 Wurf erreichten die Stadt; es brannte an 3 Orten,indessen gelang es der Thätigkeit des Generals Kröpf, dem FeuerEinhalt zu thun; die angezündeten Häuser brannten nur zum Theilab. Der Rathhausthurm schien das Ziel des feindlichen Feuerszu sein. Nach den Werken kamen nur einige 24pfündige Kugelnund zerschmetterten die Pallisaden. Die Besatzung verfeuerte trotzder weiten Entfernung, und daher auch mit geringem Erfolg,9136 Schuß. Es desertirten 21 Mann.

Am 4. in der Nacht um 2 Uhr setzte der Feind bis 6 UhrMorgens das Bombardement fort; es wurden im Ganzen nur96 Bomben geworfen, doch die Klötze der 50pfündigen Mörserdurch die sehr verstärkte Ladung dergestalt beschädigt, daß weiter-hin ohne jede Vorrichtung zum Richten geworfen werden mußte;bei den 25pfündigen Mörsern waren durch gleiche Veranlassungdie Pfanndeckel gesprengt, so daß die Mörser mit Stricken be-festigt werden mußten.

Nach dem Bombardement erschien der württemberglsche Oberst