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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Neubronn als Parlamentair und forderte die Festung zur Uebcr-gabe auf, mit der Versicherung, daß kein Entsatz zu hoffen sei,daß bei Wartha zwei preußische Regimenter desertirt wären, daßdie große französische Armee immer weitere Fortschritte mache, da-her im Stande sei, die Kräfte der Belagerer zu'vermehren, wäh-rend die Besatzung sich täglich durch Desertion vermindere. DerKommandant ertheilte eine abschlägige Antwort.

Bei Anbruch des Tages hatte die Besatzung zwei neue feind-liche Batterien rechts und links der Ziegelei entdeckt; da indessender Feind ihrer nicht erwähnt, so scheinen daselbst wohl nur Feld-geschütze aufgestellt worden zu sein.

Um 10 Uhr Vormittags hatte der Feind die Geschütze inden Batterien und diese selbst so weit hergestellt, daß das Feuerwiederum seinen Anfang nehmen und bis zur Nacht fortgesetztwerden konnte. Die 3 Batterien verschossen 816 Kugeln undwarfen 400 Bomben und Granaten. Es brannte in der Stadtan mehreren Orten. Die Besatzung verfeuerte 16,592 Schuß,durch welches unerhörte Feuer der Feind nur 2 Todte, 3 schwerVerwundete und 6 demontirte Geschütze hatte. Es desertirten8 Mann.

In der Nacht zum 5. Februar wurde nur das Bombarde-ment in Unterbrechungen fortgesetzt, im Ganzen 72 Bomben ge-worfen.

Am 5. begann das feindliche Feuer gegen die Stadt unddie Werke um 8 Uhr Morgens und dauerte bis 2 Uhr Nach-mittags; es wurden in dieser Zeit 618 Schuß und 301 Wurfgethan. In der Stadt entstand zwar kein Feuer, aber viele Häu-ser wurden beschädigt. Die Ankunft Jerome's von Breslau hattedas Bombardement unterbrochen; man reparirte die Batterien undGeschütze, um in seiner Gegenwart mit größerer Präzision feuernzu können.

Bis jetzt war die Wirkung der feindlichen Batterien an denWerken äußerst gering gewesen; die meisten Kugeln steckten in denBrustwehren, oder lagen in den Graben; das Jauernicker-Forthatte die Mehrzahl der Schüsse empfangen.

Beim Eintritt der Dunkelheit begann das feindliche Feuer