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der Festung. Der Kommandant war in völliger Unwissenheit überdas, was seine Magazine enthielten, denn als er am 20. Febr.erfuhr, welche großen Vorräthe dem Feinde überliefert würden,war er ganz außer sich, da er davon gar keine Ahnung gehabthatte.
5) „Der Mangel an Geld, indem man kaum noch auf ei-nen Monat Bestand in den Kassen gehabt." — Einmal war dasEnde dieses Monats abzuwarten, dann aber blieb immer nochdas gewöhnliche Mittel in belagerten Festungen übrig, den Man-gel an barem Gelde durch Papiergeld, gestempeltes Metall rc. zuersetzen.
6) „Man habe fortgesetzt nur ungünstige Nachrichten vonAußen erhalten, und unklug sei es, eine Festung ferner zu ver-theidigen, wenn kein Entsatz mit einiger Sicherheit zu erwartensei." — Der Kommandant erhielt nur durch die feinvlichen Par-lamentairs sehr zweifelhafte, ungünstige Nachrichten von Außen,und würde auch diese nicht erhalten haben, wenn er sich nicht inein unzeitiges Parlamentiren eingelassen hätte, zu einer Zeit, woer noch alle Mittel zur Fortführung der Vertheivigung besaß. DerKommandant hatte den Befehl des Königs, sich bei Strafe desVerlustes seines Kopfes bis auf den letzten Mann zu wehren,und bei einem solchen Befehl hörte alles Reflektiren auf, und nurEins blieb weise, diesen Befehl pünktlich zu befolgen. Wollteman den Kommandanten solche Gründe zur Kapitulation geltenlassen, so würden die Festungen dem Staate nur zum Schadengereichen.
7) „Daß die Noth der Bürgerschaft sehr groß gewesen, esihr weiterhin an den nvthdürftigsten Bedürfnissen gefehlt habenwürde, und der Ruin der Stadt, die schon an manchen Ortenin einen Aschenhaufen verwandelt worden, vorauszusehen war."— Es ist den Kommandanten keine einzige Beschwerde in dieserBeziehung von der Bürgerschaft zugegangen; sie hat mit Geduldalles Ungemach getragen, und würde auch weiterhin in ihrer Treuezum Könige alles getragen haben, was nur zum Nachtheil desVaterlandes geändert werden konnte. Nach dem Bericht des Ma-gistrats hatten zwar viele Häuser in der Stadt gelitten, aber doch