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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Befehl, am 7. in der Richtung auf Wartha vorzugehen, den Für-sten von Anhalt Pleß anzugreifen und ihn auf Glatz zurückzu-werfen; die beiden württembcrgischen Chevamlcgcrs-Regimenterund die beiden leichten Bataillone desselben Kontingents solltensich bei Krankheit des Generals Montbrun unter dem Befehl desObersten Reibell von Schweidnitz über Reichenbach mit dem Ge-neral Lefebvre vereinigen, und rückten bereits am 6. aus der Ge-gend von Schweidnitz ab.

Um schnell in den Besitz des Ucberganges der Neiße beiKamen; zu gelangen, und sich frei auf beiden Ufern des Flussesbewegen zu können, ging der General Lefebvre am 7. Februarvon Strehlen über Münsterberg und Altmannsdorf auf Kamen;;das Dragoner-Regiment deckte die linke Flanke. Die preußischenKavallerie-Vorposten bei der Brücke von Kamen; räumten nachgeringem Gefecht ihren Posten, nachdem sie sich vergeblich bemühthatten, die Brücke zu zerstören. Der Major Görtz konzentrirtedie zunächst um Wartha stehenden 5 Schwadronen vor diesemOrte; 2 Schwadronen unter dem Rittmeister Eisenschmidt bliebenvor Silberberg stehen, und 3 Schwadronen unter dem MajorWostrowski auf dem rechten Neiße-Ufer zogen sich auf Reichen-stein zusammen.

Ant 8. Februar rückte der General Lefebvre von Kamen;und Frankenberg, wo er in der Nacht gelagert, auf dem linkenNeiße-Ufer weiter gegen Wartha vor, detaschirte aber die würt-tembergische Kolonne rechts der großen Straße, um den linkenFlügel der preußischen Aufstellung zu umgehen, während der OberstBeckers mit dem 6. bayerschen Infanterie-Regiment das rechteNeiße-Ufer aufwärts verfolgte, um jener Aufstellung in die rechteFlanke zu gehen.

Der preußische Posten zur Vertheidigung des Defilees vonWartha unter dem Major Kitzki bestand zur Zeit aus 60 Jä-gern, 40 Schützen, 250 Mann Infanterie und 5 reitenden Ge-schützen. Von diesen Mannschaften waren detaschirt: nach Ga-

3. Chevaurlegers -Regiment, dem 6. und 14. Linien-Infanterie-Regiment,dem 3. und 4. leichten Bataillon und einer Batterie.