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Zweiter Theil. Vierter Band.
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gen Wartha vorrücke, und den Posten auf beiden Seiten mittelstseiner Uebcrlcgenheit umgehe, so befahl der Fürst, der Major Kitzkisolle sich bis auf den letzten Mann wehren; doch war er nichtzu bewegen, weder eine angemessen starke Infanterie zum Sou-tien des Postens aus Glatz vorzuschicken, noch die Schanze amPaß bei Eichau, welche doch cigends zur Aufnahme des Postensvon Wartha erbaut worden, zu besetzen. Nur die in Glatz be-findliche Schwadron Manteuffel und einige Jäger gingen als Zwi-schenposten vor, und scheinen sich letztere in die erwähnte Schanzegeworfen zu haben. Der Graf Götzen machte den Vorschlag, denPosten von Wartha gegen eine solche Uebermacht sogleich zu räu-men, sich mit dem größten Theil der Kavallerie und der in derRichtung auf Silberberg und Ncurode stehenden Infanterie zuvereinigen, in dem Gebirge überall Sturm läuten zu lassen, undso, es koste was es wolle, auf den vor Schweidnitz sehr geschwäch-ten Feind zu fallen, um diese Festung noch wo möglich zu ret-ten; im Fall des Mißlingens sollte man sich auf Züllichau undKrossen werfen, bis wohin, nach Nachrichten, der Lieutenant Schillvon Pommern aus durch seine Streifpartcien das Land beherrschte,oder nach dem unbesetzten Sachsen und Franken ziehen, um inVerbindung mit Hessen und Nieder-Sachsen, wo man Alles inGährung glaubte, einen allgemeinen Aufstand zu organisiren. DerFürst ging hieraus nicht ein, sondern sandte die königliche Kam-mer-Deputation, die Kassen rc. aus Glatz nach der böhmischenGrenze zurück, und bereitete sich selbst vor, dahin abzugehen, umnicht in Glatz eingeschlossen zu werden.

Der Major Görtz, der sich mit seinen 5 Schwadronen vorWartha aufgestellt hatte, wurde nach einem lebhaften Kanonen-fcuer genöthigt, den Rückzug hinter das Städtchen anzutreten,wohin die seitwärts von Wartha aufgestellten 2 reit. Geschützefolgten, und sich rückwärts auf einer sanften Höhe unter demLieutenant Rvzynski placirten, während die andern 3 Geschützehinter der Neiße-Brücke so lange verblieben, bis die feindlicheInfanterie auf den Felsen, welche von dem Bergsturz des Kapel-lenberges über das Bett der Neiße verbreitet lagen, das rechteUfer erreichte und die Batterie in der rechten Flanke angriff.

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