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Der General Lefebvre ließ nach dem Abzüge der preußischenKavallerie sofort die Höhen, welche das Städtchen Wartha vonder Ostseite umgeben, besetzen; die beiden bayerschen leichten Ba-taillone dehnten sich rechts und links aus, um die preußische Auf-stellung umfassend anzugreifen. Die unbesetzten Verhaue warenbald aufgeräumt, und der Major Kitzki sah sich daher genöthigt,durch Wartha in die Stellung hinter der Neiße zurückzugehen. Hierhielt sich der Major, unterstützt durch das sehr wirksame Feuerder reitenden Geschütze, bis Mittags 1 Uhr, obgleich von einerzahlreichen Artillerie angegriffen.
Die beiden Umgehungs - Kolonnen des Generals Lefebvrehatten sich nur langsam und mühselig über das Gebirge fortbe-wegen können; endlich aber hatte der Oberst Beckers, wahrschein-lich von Johnsbach aus, den Abhang des Kapcllenberges passirtund erschien in der rechten Flanke der Preußen, welche nun durcheine Batterie, die mit großer Anstrengung am Abhang des ge-dachten Berges aufgestellt worden, enfilirt wurden, während auchdie Württcmberger in der linken Flanke anlangten, und die theilsseichte, theils zugefrorne Neiße passirten. Noch weiter links vondem Obersten Beckers waren bayersche Schützen gegangen undkamen auf dem Fußsteig von der Kapelle sogar in die rechteFlanke der rllckwärtsstehendcn preußischen Kavallerie, und wur-den von dieser nur mit Mühe zurückgehalten. Der General Le-febvre befahl nunmehr den erneuten Angriff in der Front.
Der Major Görtz, welcher sich mit dem Gros seiner Ka-vallerie in dem ungünstigen Terrain weiter zurückgezogen hatte,avertirte den Major Kitzki, daß es wohl Zeit sei, sich ebenfallsabzuziehen; doch dieser brave Offizier hielt an dem Befehl, sich
bis auf den letzten Mann zu wehren, und als er endlich, auf
wiederholte Mahnung, gegen die zwanzigfache Uebermacht desFeindes weichen mußte, gab er sein Pferd einem verwundeten Of-fizier, blieb ganz hinten bei seinen Truppen, und zog sich fechtendnur Schritt vor Schritt zurück. Der Feind benutzte mit Geschick-lichkeit seine Uebcrlegenheit zur fortgesetzten Umgehung, und nahmendlich den Major auf der ersten Anhöhe zwischen Wartha und
der Schmiede noch mit 3 Offizieren, 10 Jägern, 16 Schützen