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Zweiter Theil. Vierter Band.
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und 146 Infanteristen um 2 Uhr Nachmittags gefangen. Die3 an der Brücke aufgestellten Geschütze wurden nur durch diegroße Tapferkeit der Schwadron des Lieutenants Schmiedeberggerettet, indem diese, trotz des heftigen Flankenftuers und des un-günstigen Terrains, das durch den tiefen Schnee noch ungünstigerwurde, mehrmals auf den Feind einhieb, die bereits genommenenGeschütze und mehrere Gefangene wieder befreite. Nur einenGranatwagen, an welchem die Hinter-Achse zerschossen war, und7 todte Pferde mußte die Artillerie zurücklassen.

Der Feind verfolgte mit den Dragonern bis unter die Ka-nonen von Glatz, wo sie die preußische Arriergarde noch einmalangriffen, aber geworfen wurden, und 1 Offizier und 6 Mannan Gefangenen verloren.

Der Verlust der Preußen bestand außer den angegebenenGefangenen in 27 Todten, einer ziemlichen Anzahl verwundeterKavalleristen und Pferde; der feindliche Verlust soll nach preu-ßischen Angaben viel stärker durch das Kartätschfeuer von derBrücke her gewesen sein. Außer dem baverschcn Dragoner-Of-fizier war auch ein württembergischcr Offizier gefangen genommenworden.

Der General Lefebvre pvstirte sich mit dem bayerschen leich-ten Bataillon Preising bei dem Paß von Eichau, die Dragonervorgeschoben, die Dörfer Königöhayn und Labitschau besetzt, wäh-rend die übrigen Truppen sich nach Wartha hin in enge Kan-tonirungen verlegten. Der General wollte durch diese Aufstellungverhindern, daß der Fürst von Pleß bis zum 16. Februar irgendetwas zum Entsatz von Schweidnitz unternähme.

Gleich nach diesem Gefecht langte ein feindlicher Parlamen-tair vor der Festung an, wurde aber nicht vorgelassen.

Der Fürst von Pleß zog sich mit der Kavallerie des MajorsGörtz durch Glatz auf der Straße nach Neinerz zurück. DerGraf Götzen eilte ihm nach, holte ihn bei Ober-Schwedeldorfein, und schlug ihm vor, etwas Infanterie aus Glatz an sich zuziehen, und mit dieser, der Kavallerie des Majors Görtz und derreitenden Artillerie, sich mit dem Stößelschen Detaschement, dervon Silberberg zurückkehrenden Kavallerie und den 150 Mann