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Zweiter Theil. Vierter Band.
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die Bespannung vervielfältigt hatte, stehen gelassen werden. BeiTages-Anbruch stießen die Vortruppen von der Schwadron Wi-towski auf feindliche Vorposten vor Königswalve.

Jerome hatte auf sicherem Wege am 13. die Nachricht er-halten, daß sich ein preußisches Detaschement von 1500 MannInfanterie, 2 Schwadronen und 6 Geschützen über Wünschelburgmit Verletzung des östreichischen Gebiets auf Friedland bewegthabe, um Schweidnitz zu Hülfe zu kommen. Der General Van-damme wurde sofort hiervon unterrichtet und ihm befohlen, einemobile Kolonne von 2000 Mann Infanterie und einem Kaval-lerie-Regiment unter dem Obersten Rcubel zu bilden, welche ge-gen die Straße von Glatz nach Friedland vorgehen sollte, umden Preußen den Rückzug nach Glatz zu nehmen. Der GeneralLefebvre erhielt ferner den Befehl, sofort mit dem baycrschen 4. leich-ten Bataillon, dem 6. Infanterie-Regiment, 3 Schwadr. Che-vaurlegers und 5 Kanonen gegen Friedland selbst vorzugehen,während das andere bayersche Infanterie-Regiment am 15. zurVerstärkung des Generals Vandamme abrücken sollte. Der Ge-neral Lefebvre marschirte daher am 14. über Gabersdorf undEckersdorf nach Neurode, von wo er 2 Schwadronen unter demOberst - Lieutenant Bouchö als Avantgarde nach Königswaldevorschob.

Auf diese Truppen des Generals Lefebvre stieß also dieAvantgarde-Schwadron Witowski am 15. Februar Morgens vor7 Uhr. Die Flanqueurs planierten längere Zeit mit den feind-lichen Chevaurlcgcrs bei Königswalde, bis das Gros des Stö-ßeischen Korps allmälig eintreffen konnte. Der Hauptm. Woer-mann hatte sich mit einigen in der Gegend stationirten Grenz-jägern rechts gewandt, um die Straße über Vierhöfe und Krains-dorf zu rekognosziren, und da das erste Dorf besetzt sein sollte,erbat er sich 60 Jäger, um es anzugreifen, so daß es auch beidiesem Orte zu einem längere Zeit dauernden Feuergefecht kam,da man auf einen viel stärkeren Feind stieß, als man erwartethatte. Der Hauptmann meldete die Stärke des Feindes dem Ma-jor Stößel und bat um Unterstützung, wurde aber, bevor dieseeintraf, von den feindlichen Schützen rechts umgangen und zum