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Zweiter Theil. Vierter Band.
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handenen Polen, an der Untüchtigkeit der Festungs-Komman-danten, und vor Allem an der Geringfügigkeit der Mittel. Essoll hier nicht gerichtet werden, ob der Entschluß des Fürsten, sichnach Böhmen zurückzuziehen, übereilt war oder nicht; das östrei-chische Kabinet durste wohl kaum anders handeln, als es gehan-delt hat, wenn es sich nicht entschieden gegen Napoleon erklärenwollte; der Fürst konnte nicht darauf rechnen, im Oestreichischeneine Zuflucht zu erhalten, von welcher aus er nach wie vor dieAngelegenheiten Schlesiens im feindlichen Sinne gegen Frankreichhätte leiten können. So viel scheint gewiß, daß der Uebertrittdes Fürsten und die darauf unmittelbar folgenden unglücklichenBegebenheiten einen sehr üblen Einfluß auf den Gang der Un-terhandlungen mit Oestreich haben mußten; denn wo noch einSchwanken vorhanden, genügt der geringste Anstoß, um den Aus-schlag nach der entgegengesetzten Seite zu geben. Nach der An-sicht des Grafen Götzen wäre es wohl noch möglich gewesen, sichnach Neiße zu werfen, von dort aus die Belagerung von Kofelzu erschweren, und zuletzt in Süvpreußen auf die Verbindungender Franzosen zu wirken, da der Uebertritt nach Oestreich immernoch möglich blieb, aber auch die Verbindung mit der Haupt-Ar-mee ausführbar wurde.

In dem sonst so tüchtigen Verhalten des Majors Stößelfindet sich nur zu erwähnen, daß er zu viel auf die ihm zuge-gangenen Nachrichten, von dem Verlust der Verbindung mit Glatz,von dem bevorstehenden, umzingelnden Angriff des Feindes ge-geben hat, ohne sich durch zuverlässige Offiziere, deren es so vieleim Detaschement gab, von der Richtigkeit der Angaben überzeugtzu haben. Die Verbindung mit Glatz war keinesweges am 15. und16. Februar aufgehoben; es können höchstens einzelne feindlichePatrouillen diese Gegend beunruhigt haben. Der Feind kannam 16. keinen Angriff des Majors Stößel beabsichtigt haben,denn er war an diesem Tage schon auf dem Rückzüge aus derGrafschaft. Es scheint hier ein Fehler begangen zu sein, der sooft vorkommt und so häufig von wesentlich nachtheiligen Folgenist. Der Führer im Kriege lebt ja von Nachrichten, die das Dun-kel, in dem er sich in Bezug auf das, was beim Feinde vorgeht,