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Geringsten an Ereignisse kehren, die außerhalb seiner Festung vor-fielen." Die Parlamentairs ritten hierauf zurück.
Bei dem fortgesetzten Thauwetter war es möglich geworden,alle Festungsgräben aufzueisen.
In der Nacht zum 12. wurde bereits der Rheinsdorfer-Dammdurch die beiden 12pfünder auf der Enveloppe des Saillants Wil-helm rikochettirt, um das Einfahren der Geschütze in die BatterieNr. 7. zu verhindern.
Am 12. Februar ebnete die Besatzung alle Erd-Abschnitteauf der Enveloppe ein, um nunmehr, wo die Gräben offen wa-ren, mehr Geschütz in die Enveloppe einzuführen, da die neuer-dings angelegten Verbindungsbrücken nur für Fußgänger einge-richtet waren, und die Verbindung mit Plätten für Geschütze nichtimmer zulässig war.
An diesem Tage war der Artillerie-General Pernety ausBreslau bei dem Belagerungskorps eingetroffen, um sich von demFortgang der Arbeiten zu unterrichten, fand aber bereits durchdas fortgesetzte Thauwetter Alles in der übelsten Verfassung, sodaß er
am 13. Februar nach Breslau, wohl ohne Hoffnung aufeine baldige Eroberung von Kosel, zurückkehrte, und an Stelledes gebliebenen Majors Spretti den Oberst-Lieutenant Colongezurückließ.
Von Seiten der Besatzung wurde noch 1 — 24pfünder nachder Kobelwitzer- Redoute gelegt, um die Arbeiten des Feindes aufder Rheinsdorfer-Straße noch besser zu cnfiliren, und die Ver-bindung mit denselben im Rücken zu nehmen. Die Redoute setzteein Vorwerk in Kobelwitz in Brand, in welches der Belagerer-Granaten niedergelegt hatte, die nach und nach in die Luft ge-sprengt wurden. Die nach der Kobelwitzer -Redoute seit einigenTagen aus dem Fort Friedrich Wilhelm eingetroffenen 10 Jägerdämpften das feindliche Gewehrfeuer aus dem vorliegenden Lauf-graben, das anfing unangenehm zu werden.
Das Oder-Eis fing an zu gehen, und riß alle Abschlüsseund Pallisaden, welche bis in den Fluß reichten, fort.
Am 14. Februar stieg das Wasser schnell bis auf 13'.