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Die Batterien und Laufgräben des Feindes standen unter Wasser,und waren nur durch einzelne Schildwachcn besetzt; die Geschützehatten nur aus einzelnen Batterien mit großer Mühe herausge-zogen werden können. Die Verbindung zwischen den Laufgräbenauf dem Dembower-Damm und vor der Kobelwitzcr- Redoutewar durch eine Oder-Ergießung gänzlich unterbrochen. Von Ko-belwitz über Pogorzelletz und Klodnitz bis an die Oder, unterhalbder Adler- Redoute, war Alles unter Wasser. Die feindlichenBatterien in Klodnitz glichen Inseln. Dieser Zustand steigertesich mehr und mehr; alle niederen Batterien waren ersoffen; dieeinzelnen Posten, durch welche sie bewacht wurden, wateten imWasser, oder hatten Stege gelegt, auf welchen sie zu den Batte-rien gelangten. Der Feind arbeitete nach Kräften, durch Faschi-nen den Dembower-Damm zu erhöhen, und die durch das Wasserverdorbene Rheinsdorfer-Straße herzustellen, doch hinderte ihndas Feuer der Festung, hiermit auch am Tage fortzufahren. DasRikochetfeuer auf den letztern Damm wurde ihm immer beschwer-licher, da die Kommunikation auf dem Dembower-Damm gänz-lich aufgehoben war; er arbeitete an Traversen guer über derStraße, und erhöhte auch diese fortwährend. Gleichzeitig durch-stach er den Damm, der von der Rogaucr- Redoute nach Wieg-schütz führt, um durch solchen Durchstich die Inondation vor derWiegschützer - Redoute abzulassen. Zur Deckung dieser Arbeitwurde mehr vorwärts gegen die Festung ein Aufwurf angelegt.Da der Durchstich an der Stelle lag, wo ein hölzerner Grund-zapfen unter dem Damme befindlich, welcher im Frieden dasWasser im Wiegschützer Teich bis auf eine gewisse Höhe entwäs-serte, dieser Grundzapfen aber beim Anrücken des Feindes gehörigverstopft worden war, so ist es wahrscheinlich, daß die Einwohnervon Wiegschiitz dem Feinde das Vorhandensein desselben verrathenhatten, um die zu ihrem Nachtheil gereichende hohe Anspannungdes Teiches zu beseitigen. Dessenungeachtet verminderte sich derWasserstand nur sehr langsam, denn noch am 20. Februar be-trug er 15' 5" im Teiche.
Alle Verhältnisse waren somit für den Belagerer äußerst un-günstig geworden, und sie wurden es dadurch noch mehr, daß