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ging Alles mit regem Eifer an die Bildung neuer Truppen-Ab-theilungen.
Am 13. kehrte der Lieutenant Negro aus dem Gebirge zu-rück, brachte eine ziemliche Anzahl Gewehre, Montirungsstücke und8760 Thlr. bares Geld mit, und ging sogleich wieder nach demGebirge zurück.
Am 15. unternahm der Feind, wahrscheinlich von den Blo-kade-Truppen vor Neiße, eine starke Rckognoszirung von Warthagegen den Schäferberg; die Schwadron von Manteuffel ging vor,und der Feind zog sich zurück.
Am 16. wurden gegen württembergische und bayersche ge-fangene Offiziere der Major Kitzki, die Lieutenants Gapl, Sell,Clausewitz, Tschischwitz, Dresky, Helwig und Prittwitz ausge-wechselt.
Als am 18. gemeldet wurde, daß Rcichenstein vom Feindebesetzt sei, aber nur schwach, ging der Hauptmann Rekowski mitseiner etwa 70 Mann starken Kompagnie dahin ab, um den Feindzu überfallen. Am 19. Morgens 8 Uhr meldete der Hauptmann,daß er den Feind zu stark gefunden, ihm zwar einen Verlust vonwenigstens 20 Mann beigebracht habe, aber nach Hansdorf zu-rückgegangen sei; er bat zugleich, zu seiner Sicherheit eine Ka-vallerie-Abtheilung nach Follmersdorf vorzusenden, da seine Leutezum Vorpostendienst zu ermüdet seien. Ehe das erbetene Kom-mando noch abgehen konnte, kam indessen die Meldung, daß derHauptmann Rekowski in Hansdorf überfallen worden, und ohneschnelle Hülfe verloren sei.
Jerome in Breslau hatte von den wiederholten Versuchender Preußen, eine kleine Macht zum Gebrauch im Felde in derGrafschaft Glatz zu versammeln und von der bevorstehenden Rück-kehr des Grafen Götzen von Wien, Kunde erhalten, und den Ge-neral Lefebvre am 10. mit 3 Schwadronen des bapcrschen Che-vaurlegers-Regiments König und 2 Kanonen von Breslau deta-schirt, um sich mit dem von Brieg anrückenden leichten BataillonTaris bei Strehlen zu vereinigen, nach der Grafschaft Glatzzu marschircn, die Gegend von Silberberg, Glatz bis Walden-burg zu beobachten und die preußischen Abtheilungen zurückzuhal-