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Wir erwähnen dieser an sich ziemlich unbedeutenden Bege-benheiten lediglich, um zu zeigen, in welcher fortgesetzten Thätig-keit die preußischen leichten Truppen waren, und wie dadurch so-wohl die Formation, als nöthige Vorübung erschwert wurde.
Am 13. April schickte der Graf Götzen den Hauptmann Wör-mann nach Frankenstcin zum General Lefebvre, um bei demselbenBeschwerde wegen des räuberischen Betragens der Truppen vorund um Neiße zu führen. Der französische General versprachnach Möglichkeit Abhülfe zu verschaffen, folgte aber dem rückkeh-renden Hauptmann Wörmann mit den Abtheilungen des bayer-schen 6. und 10. Linien-Regts., einem württembergischen BataillonJäger, einer Abtheilung des baperschen 1. Dragoner-Regimentsund der württembergischen reitenden Jäger nebst 8 Geschützen, aufdem Fuß, bis vor Glatz.
Der Graf Götzen ließ so schnell wie möglich die sämmtlichenleichten Truppen, c. 300 Mann Infanterie und 160 Pferde, fer-ner 400 Mann von der Garnison des Schäferberges, 4 reitendeKanonen und 1 Haubitze ausrücken; etwas später folgten noch400 M. und 2 Kanonen aus der Stadt. Die noch sehr schwa-chen Schützen-Kompagnien Freiburg und Sell besetzten unter demLieutenant Gayl das Dorf Hassitz; die Geschütze wurden auf demhöchsten Punkt der vom Schäferberge nach dem KönigshaynerGrund laufenden Höhe unter der Bedeckung des größten Theilsder Kavallerie aufgestellt. Die Kompagnie Reichmeister und dieJäger unterhielten ausgeschwärmt die Gemeinschaft mit Hassitz,und deckten die rechte Flanke; die Infanterie vom Schäferbergestand verdeckt etwas rückwärts, und die Infanterie der Stadt, inKolonne am Fuß des Schäferberges. Der Feind, etwa 2200 M.stark, warf die Vorposten zurück, etablirte eine Batterie auf demäußersten Vorsprung des Paßberges, und setzte sich in den Besitzvon Nieder-Hassitz, das er durch wiederholte Nachsendungen vonfrischen Truppen zu behaupten suchte. Um dies zu erschwerenplacirte der Graf Götzen die beiden Reserve-Geschütze in der Tiefevor dem Schäferbcrge. In diesem Augenblicke meldete der Ma-jor Graf Roggendorf, daß einige feindliche Schwadronen die rechteFlanke bedrohten, indem sie die Kühnheit hätten, von Königshapn