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aus auf der Krone der Anhöhe zwischen jenem Dorfe und demSchäferbcrge vorzugehen. Da der Graf Götzen den Verlust derGeschütze befürchtete, so sandte er der Kavallerie den Befehl zumAngriff, bemerkte aber im Hinjagen zur Artillerie, daß sie bereitsden Rückzug in Unordnung angetreten hatte. Der Rittmeister Hel-wig sprengte fort, um Alles anzuwenden, die Kavallerie wiedervorzubringen; die Artillerie warf sich herum und feuerte mit Kar-tätschen; die Infanterie rückte in einem offnen Quarree vor, welcheBewegung trotz des feindlichen Artilleriefeuers und ungeachtet dieInfanterie aus lauter Rekruten bestand, in Ordnung und Ruheausgeführt wurde. Die Offiziere der Kavallerie, welche sich ihrenretirirenden Mannschaften entgegenwarfen, und sie zum Theil durchHiebe wieder zum Frontmachen und Vorgehen bewogen hatten,attakirten nun unter Führung des Majors Grafen Roggendorfden Feind, warfen die vordere feindliche Schwadron auf die zumSoutien nachfolgenden, und auch diese mit Verlust von mehrerenGefangenen, Todten und Verwundeten gänzlich über den Haufen.Da bei der Mattigkeit der Pferde beim Verfolgen nicht viel her-auskommen konnte, ließ der General-Gouverneur Appell blasen,und durch einige wohlangebrachtc Kanonenschüsse wurde die feind-liche Kavallerie so gänzlich verjagt, daß sie sich nicht wieder sehenließ. Zur Entschuldigung der Mannschaften der preußischen Ka-vallerie läßt sich anführen, daß außer der Schwadron Manteuffel,welche auch in Ordnung geblieben, der Rest aus eben eingetrete-nen Leuten bestand, die noch nicht gehörig bewaffnet waren, aufBauertrensen und sehr entkräfteten Pferden ritten. Sehr zu be-dauern war es, daß bei dieser Attake der Major Stößel, der Ritt-meister Helwig und der Lieutenant Gaudecker, welche sich, wie alleOffiziere, um die Gemeinen vorzubringen, zu sehr erponirt hatten,verwundet wurden. Der Rittmeister Helwig hatte einem feindli-chen Offizier und einem Gemeinen Pardon gegeben, doch hinter-her verwundete der Eine sein Pferd und der Andere schoß ihmdurch die Hand, so daß er für die ganze Zeit des Krieges un-brauchbar wurde. —
Nach einem hartnäckigen Gefechte, und nachdem die Artillerieder Hassitzer-Flesche die feindlichen Geschütze, welche gegen HassitzIV. 21