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Zweiter Theil. Vierter Band.
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von dort durch Kommando's oder auf Schleichwegen mühsamnach Glatz transportirt werden konnte. Einigermaßen suchte mansich auch zu helfen, daß man von Zeit zu Zeit die Bergwerkeihrer Pulvervorräthe gewaltsam beraubte, und hinterher heimlichBezahlung leistete.

Der Lieutenant Borcke erbot sich, Gewehre aus Sachsen zuverschaffen und damit ein eigenes Korps im schlcsischen Gebirgezu errichten; er wurde indessen verrathen und auf den Königsteingesetzt.

Am 25. April detaschirte der Graf Götzen noch die Schwa-dron Manteuffel nach Silberberg zu mehrerer Beunruhigung desFeindes.

Am 26. Nachmittags rückte der Lieutenant Wolfersdorf miteinem Detaschement Infanterie und Kavallerie, einem TransportGewehre und Montirungsstücke von Scharfeneck her in Glatz ein.14 Tage früher hatte dieser Offizier dem General-GouverneurAnzeige gemacht, daß er mehrere hundert Gewehre an der sächsi-schen Grenze wisse und sie nach Glatz transportiren wolle. DerGraf Götzen war darauf eingegangen und hatte ihn mit demnöthigen Gelde versehen. Nun kehrte der Offizier ganz unerwar-tet mit 40 ziemlich gut berittenen und armirten Reitern, und 60bewaffneten und auch möglich bekleideten Infanteristen, diese un-ter dem Lieutenant Jngenheim, so wie mit mehreren Gewehren,Montirungsstücken und etwas Geld, das ihm der Lieutenant Negroübergeben hatte, zurück. Aus der Kavallerie wurde in der Folgeeine Schwadron für den Rittmeister Bieberstein, und aus derInfanterie eine Kompagnie für den Lieutenant Jngenheim formirt.Leider gingen später Klagen über Gewaltthätigkeiten ein, welcheman sich, im Eifer für die gute Sache, bei der Zusammcntrei-bung der Mittel zur Bekleidung rc. jener Mannschaften gestattethatte.

Um den Vorposten auf der Höhe vor dem Schäferberge ei-nen großem Halt zu geben, wurde das noch stehen gebliebenePulvermagazin unfern des Königshayner Grundes zur Verthei-digung eingerichtet, und die Vorposten an die Befehle des Kom-mandanten des Schäserberges verwiesen.

IV.

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