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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Waffen, Montirungsstücken und Geldern theils zum Land-, theilszum Wassertransport nach Kolberg und Danzig bereit läge; daß

3) Brieg nur durch etwa 300 Mann besetzt und die Blo-kade-Truppen vor Kosel auf dem rechten Oder-Ufer nur gegen600 Mann zählen sollten; daß

4) nach allen Nachrichten die Einwohner zwischen Neiße undKosel, besonders die des Frankensteiner Kreises, durch die uner-hörten Bedrückungen und Mißhandlungen, so wie dadurch, daßsie im heftigsten Artilleric-Feuer der Festungen zum Schanzen ge-trieben, und bei dem geringsten Anschein der Entweichung vonden dahinter in Löchern stehenden Jägern niedergeschossen wurden,dergestalt aufgebracht sein sollten, daß es nur des Erscheinens undder Unterstützung einiger regelmäßiger Truppen bedürfe, um siesämmtlich zum Ausstände zu bringen.

In Betracht aller dieser Verhältnisse entwarf der Graf Götzenfolgende Disposition:

„ Der Zweck des Unternehmens ist der Entsatz von Neiße.Der Weg soll über Breslau gehen, und von bort Alles mitge-nommen werden, was an Geld, Armatur, Montirungsstücken auf-zufinden ist, und was nicht mitgenommen werden kann, wird zer-stört. Es wird auf die günstige Stimmung der Einwohner, unddarauf gerechnet, daß die sächsische Besatzung nicht stark und zurDesertion geneigt ist. Von Breslau geht die Operation weiterauf dem rechten Oder-Ufer nach Kosel. Die schwachen Blokade-Truppen bei dieser Festung werden überwältigt, und für den un-glücklichen Fall, daß Neiße beim Eintreffen in Kosel bereits ge-fallen sein sollte, verstärken die Entsatztruppen nicht nur die Be-satzung von Kosel, sondern versorgen sie auch mit allen nur mög-lichen Hülfsmitteln, so daß dann immer noch Kosel, Glatz undSilberberg gesichert bleiben. Gehen die Sachen gut, daß in demZeitraum bis zum 16. oder 17. Mai weder Neiße gefallen, nochdie Expedition eine Niederlage erlitten hat, so ist der Entsatz vonNeiße von Kosel her zu versuchen.

Es werden zu dem Unternehmen unter dem Major Losthinbestimmt:

Die Schützenkompagn. Rekowski, Stengel, Freyburg, Blacha,