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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Frankenberg, Sell, Clausewitz und Jngenheim, die Kompagnie imDurchschnitt zu 170 Mann, macht 1360 Mann Infanterie; dieSchwadronen Stößel zu 110, Kleist zu 75 und Ulanen zu 55Pferden, zusammen 240 Pferde; im Ganzen also 1600 Mannund 2 —3 Pfänder.

Am 10. Mai brechen diese Truppen des Abends aus Silber-berg auf und marschiren durch das Gebirge über Hausdorf, Fal-kenberg, Wüste-Giersdorf nach Freyburg, sodann zwischen Strie-gau und Schweidnitz durch, und über Kanth nach Breslau.

Mit der zum Füttern und Essen nöthigen Zeit können dieTruppen in der Nacht zum 13. vor Breslau ankommen und denOrt mit Tages-Anbruch nehmen.

Breslau wird noch am 13. Abends verlassen, und der Marschnach Koscl auf dem rechten Oder-Ufer fortgesetzt, so daß dieTruppen, ohne weitere Hindernisse, am 16. Mai daselbst eintref-fen, und jedenfalls, wegen der vorangegangenen starken Märschevon 31 Meilen in 6 Tagen, einige Zeit ruhen.

Zur Sicherung des schwierigen Marsches von Breslau aufKosel werden durch vorgeschickte Dctaschements sämmtliche Oder-brücken bis Kosel, zerstört, die Malapane-Brücke bei Czarnowanzbesetzt.

Die Umstände werden es ergeben, ob es möglich und noth-wendig ist, Brieg zu nehmen, oddr ob es rathsam, nachdem esgelungen die dortige Oderbrücke zu zerstören, -den Ort selbst imRücken liegen zu lassen. —

Die Kavallerie nimmt von Breslau auf 2 Tage Futter mit.

Zur weiteren Operation von Kosel gegen Neiße, über Ober-Glogau und Zülz, wird ein Tag und zwei Nächte erforderlich.Die zum Aufstand geneigten Bewohner aus der Gegend vonNeustadt werden gemeinschaftliche Sache mit den Entsatztruppenmachen.

Der Gouverneur von Neiße wird von der Expedition un-terrichtet.

Es bleibt den Truppenführern überlassen, sich aller mögli-chen Hülfsmittel zu bedienen, durch welche das Unternehmen be-günstigt, Menschen und Pferde gehörig verpflegt, die gute Stim-