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fangenen, marschirt die Schweivnitzer- Gasse geradeaus bis zumgroßen Ringe, und setzt sich an der goldenen Krone.
Die 3. Kolonne unter dem Major Grafen Roggcndorf —die Kompagnien Sell und Clausewitz, die Schwadron Kleist unddie Kompagnie Blacha — geht nach dem Ohlauer-Thore, ver-folgt die Ohlauer-Gasse bis zum König Salomo; dann geht einTheil rechts ab über die Brücke, der andere bleibt geradeaus biszum Dominikaner-Kloster (wo Tuch und Montirungen liegen);beide Theile vereinigen sich wieder auf dem Naschmarkt, und sto-ßen auf dem Ringe mit den übrigen Kolonnen zusammen.
Die beiden letztem Kolonnen brechen von Gr. Mochber zuerstauf, damit der Angriff auf alle 3 Thore zugleich erfolge." —
Gefecht bei Kanth am 14. Mai. *)
Das Korps war im Begriff, um 4 Uhr Morgens zumAbmarsch zusammenzurücken, als Pistolenschüsse der ausgesandtcnKavallerie-Patrouillen den Anmarsch des Feindes von der Seitevon Freyburg verkündeten. Der General Lefebvre war nach ei-nem höchst angreifenden Marsch von beinahe 7 Meilen bei Frey-burg eingetroffen, hatte daselbst die Richtung des Marsches seinesGegners über Kanth aus Breslau erfahren, seinen Truppen nureine zweistündige Ruhe gegönnt, und war nach einem abermali-gen Marsch von 5 Meilen um Mitternacht vor Kanth eingetrof-fen, wo nun nach der kurzen Ruhe von 3| Stunden zum Angriffvorgegangen wurde. Der Major Stößel wurde sogleich beauf-tragt, das Eindringen des Feindes in die Stadt so lange mitder Arriergarde — der Kompagnie Stengel und der SchwadronStößel — zu verwehren, bis das Korps sich zweckmäßig hinterdem Schweivnitzer Wasser zum Empfange des Feindes aufge-stellt haben würde.
Die Kompagnie Stengel wurde anfänglich hinter einem Erd-aufwurf außerhalb des Schweidnitzer-Thorcs pvstirt, die Schützenbis an die vorliegenden bebuschten Gräben vorgeschoben. Der
0 S. den Plan der Umgegend von Kanth.
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