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werfen; auch die Kompagnie Sell, welche zur Unterstützung desgeworfenen linken Flügels vom rechten Flügel herbeieilte, mußteweichen, so daß der ganze linke Flügel bis an einen Graben zu-rückgedrängt wurde, welcher in der Verlängerung des bebuschtcnGrabens aus der Breslaucr-Straße den Nordhang des Kiefer-berges durchschnitt, obgleich die Kompagnie Rekowski mit demBajonnett in die feindliche Infanterie eindrang, um sie aufzuhal-ten. Der eine ZPfünver ging verloren.
In diesem Augenblick, wo eine völlige Niederlage ganz un-vermeidlich schien, und nur noch die 130 Mann starke KompagnieClausewitz, wahrscheinlich auch die 60 Schützen des LieutenantsMünchow mit dem andern 3Pfünder, auf dem rechten Flügel fest-standen, rückten auch die Sachsen in Kolonne gegen diese unge-schlagenen Abtheilungen vor. Der unerschrockene Lieutenant Clau-sewitz ermähnte seine Leute, nicht früher als auf sein Kommandozu schießen, aber gut zu zielen. Mit großer Ruhe ließ er dieSachsen bis auf 30 Schritt herankommen, gab ihnen eine wirk-same Salve, durch welche der Major Schmitt und eine großeAnzahl Gemeine niedergestreckt wurden, und warf sich dann mitUngestüm auf die feindliche Kolonne, die im Nu durchbrochen undin wenigen Minuten entwaffnet war, so daß 10 Offiziere, 260Mann gefangen genommen, und dem Lieutenant Tempski mit30 Schützen zur Aufsicht übergeben wurden. Die KompagnieSell, deren Führer durch beide Hände geschossen worden, war vonden geschlagenen Truppen der Kompagnie Clausewitz die Nächste,und wurde nunmehr durch den Lieutenant Gayl gegen die Bayern,die ihren Tirailleurs in Kolonne gefolgt waren, und die linkeFlanke der Kompagnie Clausewitz bedrohten, mit großer Entschlos-senheit wieder vorgeführt. Die bayersche Infanterie, durch dieNiederlage der Sachsen bestürzt, leistete, trotz der Anstrengungihrer Offiziere, keinen langen Widerstand, sondern warf sich nachder Brücke zurück, wo sie hergekommen war, wurde aber daselbstdurch die vorgegangene Kompagnie Clausewitz mit einem lebhaf-ten Feuer empfangen, und da nun auch die übrige preußischeInfanterie Front gemacht hatte und avancirte, so blieb der bayer-schen Infanterie nichts übrig, als ihre beiden Geschütze im Stich