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zu lassen, den General Lefebvre voran, sich in das SchwcidnitzerWasser zu werfen und durch Schwimmen zu retten. Jenseits desWassers sammelten sich die Reste der feindlichen Truppen undsetzten den Rückzug auf Schweidnitz fort, den eroberten 3Pfündermit sich führend.
Der Lieutenant Clausewitz ging nach dieser völligen Nieder-lage des Feindes über die Brücken gegen das Breslauer-Thorvon Kanth, um die Kompagnie Stengel zu befreien, fand aberdas Thor gesperrt und von feindlicher Infanterie besetzt. Erbediente sich der List, durch einen Trompeter zum Angriff blasenzu lassen, worauf die Bayern, wahrscheinlich aus Furcht, durchdie preußische Kavallerie abgeschnitten zu werden, abzogen, umdie gefangene Kompagnie zum Schweidnitzer-Thore abzuführen.Der Lieutenant Eichlitz mit 12 Mann der Kompagnie Rckowskihatte indessen bereits die Stadt umgangen, und befreite die Ge-fangenen, welche sogleich zurückgeführt und aufs Neue bewaffnetwurden.
Auf den Höhen, wo das Gefecht stattgefunden, wurden so-wohl die preußischen Truppen als die feindlichen Gefangenen ge-sammelt, und da es nicht rathsam schien, mit dem sehr geschmol-zenen Korps der nach den letzten Nachrichten 3000 Mann starkenBesatzung von Breslau, welche mit 6 Kanonen unter dem Ge-neral Dumuy im Anmarsch sein sollte, zu begegnen, so wurdebeschlossen, nur eine Stunde zu ruhen, und nach Silberbcrg zu-rückzukehren.
Von preußischer Seite waren 12 Offiziere verwundet; 4 da-von mußten wegen schwerer Wunden dem Feinde beim Abzügezurückgelassen werden, darunter der Major Graf Roggendorf, dernach wenigen Tagen starb, und der Lieutenant Sell. An Unter-offizieren und Gemeinen betrug der Verlust im Ganzen 460 M.incl. 70 Kavalleristen, so daß das Korps noch die Stärke vonetwas über 700 M. Infanterie und etwa 160 Pferden hatte.
Nach einer oberflächlichen Schätzung zählte das Detaschementdes Generals Lefebvre 1200 bis 1400 Mann Infanterie und120 Pferde. Davon waren gefangen: 6 Offiziere, 146 MannBayern, 10 Offiziere, 260 Mann Sachsen; an Todten und Ver-