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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Marsch fortsetzen, so daß sie nicht vom Feinde entdeckt werdenkonnten, und zum größten Theil glücklich Glatz erreichten.

Der General Lefebvre war in seinen nassen Kleidern, nach-dem er das Schweidnitzer Wasser bei Kanth glücklich passirt hatte,auf Bauerpfcrden nach Schweidnitz *) vorausgeeilt, hatte daselbstgegen hundert Mann, der Armee nachziehende Franzosen, gesam-melt, die -100 polnischen Ulanen aus Striegau an sich gezogen,mit denselben die bald darauf von Kanth eintreffend^ bayerscheKavallerie vereinigt, und die den Preußen abgenommene 3pfün-digc Kanone wieder mobil gemacht. Für eine Grenadierkompagnieund die Schützen des bayerschen 1. Regiments wurden Vorspann-wagen requirirt, und mit allen diesen Truppen, mit Ausnahmeder Franzosen, eilte der General am 15. um 10 Uhr Morgens aufFürstenstein, gefolgt von dem Obersten Waldkirch mit den Restender Bayern und den 100 Franzosen. In der Nähe von Fürften-stein angekommen, sah man den Zug der preußischen Kolonne aufdem Wege von Hohen-Friedberg aus Adelsbach. Die Grenadiereund Schützen verließen ihre Wagen, und setzten sich gemeinschaft-lich mit der Kavallerie zum Angriff gegen die Höhe zwischenAdelsbach und Nieder-Salzbrunn in Bewegung.

Während dessen hatte sich die preußische Infanterie, sobaldder Major Losthin bemerkt hatte, daß der Feind auch Infanteriemit sich führte, auf dem Plateau zwischen den genannten beidenDörfern formirt, und die 3 bayerschen und preußischen Kanonenangemessen placirt, der Major Stößel mit einiger Kavallerie aufdem rechten Flügel; der Rittmeister Kleist mit dem Rest der Ka-vallerie hatte die Arriergarde gemacht und befand sich noch im

t) Nach der Angabe in dem Werke des dn Casse wäre der GeneralLefebvre nicht »ach Schweidnitz, sondern nach Frankenstein zu Jerome ge-gangen, und hätte von diesem eine Verstärkung von 300 Mann Infanterie,100 Pferden und 2 Geschützen erhalten, dieses kleine Korps mit den pol-nischen Ulanen in Schweidnitz vereinigt, und wäre von dort am 15. um10 Uhr Morgens nach Freyburg aufgebrochen, um dem Major Losthin denRückzug abzuschneiden. Die Entfernung von 9! Meilen von Kanth bisFrankenstein und von 5 Meilen von diesem £)rt bis Schweidnitz machendiese Angabe nicht ganz wahrscheinlich, daher in Obigem den älteren Be-richten gefolgt ist.