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Zweiter Theil. Vierter Band.
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das Unternehmen auf Breslau aufgeben, da es nicht mehr ge-lingen konnte, und entweder sofort über das Schwcidnitzer Wassernach Ohlau aufbrechen, um jenseits der Oder nach Zerstörungder dortigen Brücke Kofel zu erreichen, während einige Kavallerieauf der Straße von Kanth nach Breslau verblieb, um den Feindüber die Richtung des Marsches irre zu führin — oder sofortauf Polsnitz links ausweichen, hinter dem Striegauer Wasserden Angriff des Feindes abwarten, um gegen überlegene Kräfteden Rückzug auf Stricgau gesichert zu sehen, gegen untergeord-nete Kräfte die Offensive zu ergreifen, den Feind zu schlagen, unddann das Projekt auf Breslau wieder aufzunehmen. Es scheint,als wäre ein Ausweichen auf Polsnitz noch möglich gewesen, alsman endlich am Morgen des 14. die Annäherung des Feindesentdeckte, da das Terrain solches Ausweiche» sehr begünstigte.

In dem Gefecht bei Kanth scheint der Major Losthin denMarsch auf Breslau bereits aufgegeben zu haben, sonst wür-veer mit dem Gros seines Detaschements eine Aufstellung mit Ver-theidigung von Schosnitz genommen haben. Es war dies auchganz in der Ordnung, denn schlug er den Feind, so konnte erdie Richtung auf Breslau immer gewinnen, wurde er geschlagen,so war der Rückzug auf Ohlau der Einzige, der eine Rettunggewähren konnte.

Nach dem Gefecht bei Kanth war der Major Losthin offen-bar zu schwach, um noch irgend etwas Erkleckliches zu unterneh-men; die eroberten Waffen, die gemachten Gefangenen mußtendann jedenfalls im Stich gelassen werden. Es fragt sich nur,wenn man nach Glatz zurückkehren mußte, war die Richtung,welche der Major Losthin einschlug, die Richtige? Man kannnicht unbedingt mit Nein antworten, da lediglich der von denPreußen gemachte Umweg über Striegau, um die Polen zu über-fallen, es dem General Lefebvre möglich gemacht hat, den Rück-marsch des Detaschements zu stören. Man kann aber ganz all-gemein anführen, daß nur besondere Umstände es rathsam machen,denselben Weg wiederum einzuschlagen, den man beim Vorgehenbenutzt hat, wenn es sich darum handelt, dem Feinde die Rich-tung des Rückzuges zu verbergen. Speziell kam es in dem vor-