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Zweiter Theil. Vierter Band.
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liegenden Fall darauf an, Silberberg schnell zu erreichen, um sichder Einwirkung des Feindes zu entziehen. Der geradeste Wegdahin führte über Zobten und Reichenbach, und war dies auchgewiß der Weg, den der Feind am wenigsten erwartete, benutztzu sehen, besonders wenn man die geschlagenen Truppen durcheinen Theil der Kavallerie auf Schweidnitz bis über das Schweid-nitzer Wasser bei Fürstenau verfolgte, während ein Offizier miteinigen gut berittenen Husaren auf Silberberg vorauseilte, umdie Garnison zu veranlassen, theils die Stellung bei Frankensteindurch Demonstrationen zu beschäftigen, theils ein Soutien gegenReichenbach zur Aufnahme der zurückkehrenden Truppen vorzu-senden und daselbst den nöthigen Vorspann zusammenzutreiben.Brach das Korps um. Mittag nach Entlassung der Sachsen überKrieblowitz auf, zerstörte hinter sich die Brücke über das Schwarz-wasser, um sich der Einwirkung der Breslauer Garnison zu ent-ziehen, so konnte man das 2 Meilen entfernte Zobten um 4 UhrNachmittags und, nach einigen Stunden Rast und Wechsel desVorspanns, das 31 Meilen entfernte Reichenbach durch einenNachtmarsch auf gutem Wege um 4 Uhr Morgens am 15. er-reichen, ohne daß der Feind auch nur eine Ahnung von diesemMarsche haben konnte. Von Rcichenbach war der Fuß des Ge-birges auf dem Wege über Bielau nach Neurode oder auch nachSilberberg so nahe, daß kaum noch etwas vom Feinde zu be-fürchten war, da Jerome in dem 9.1 Meilen von Kanth entfern-ten Frankcnstein die Nachricht von dem Ausgange des Gefechtsbei Kanth wohl kaum vor Abends 9 Uhr erhalten, und eine Ver-stärkung des Generals Lefebvre nicht füglich nach Schweidnitzüber das 21 Meilen entfernte Reichenbach vor Mitternacht auf-brechen konnte.

Der Major Lofthin sagt in seinem Bericht: „der unglück-lichste Zufall mußte es gerade so fügen, daß wir auf der einzi-gen freien Stelle, zwischen Adelsbach und Salzbrunn getroffenwurden, da außerdem auf der ganzen Tour ein koupirtes Terrainzu treffen war, wo dem Feinde der Vortheil seiner guten, über-wiegenden Kavallerie nicht zu statten gekommen wäre."

Wenn nun auch das Terrain, in welchem die feindliche Ka-