Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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doch nach Abzug der Kranken und Unbewaffneten nur etwa 5800Mann:

2) in Silberberg:

Linien-Jnfantcrie etwa . . .

. . 1200 M.

Artilleric-Gebülfen.

. . 400 -

Schützen-Kompagnie Reichmeifter

. . 160 -

- - Rekowski .

. . 150 -

- - Offeney. .

. . 100 -

Schwadron Biederstem....

85 -

85 Pferde

- Helwig ....

50 -

50 -

- Schill.

80 -

80 -

zusammen 2225 M. 215 Pferde,nach Abzug der Kranken und Unbewaffneten etwa 1900 Mann;Alles in Allem also zwischen 7 — 8000 Mann, von welchen in-dessen zur Besatzung der Festungen immer ein bedeutender Theilabgezweigt werden mußte. Der Graf Götzen beabsichtigte nun,sobald der Oberst Kalkreuth seinen Befehl erhalten haben undihm nachleben würde, nur eine geringe Besatzung in Glatz undSilberberg zurückzulassen, und sich, es koste, was es wolle, aufdas Observations- und Belagerungs-Korps zu werfen. Der Grafhatte neuen Muth gefaßt, da Jerome, sowohl zum Major Losthin,welcher vom Feinde wegen Auswechselung der Gefangenen nachGlatz geschickt worden, als zum Major Grafen Dohna, der vonseiner Krankheit nach der Auswechselung hergestellt, und sich zumAbgang nach Glatz gemeldet, geäußert hatte: „daß die Truppenin Preußen der Ruhe pflegten, nur in Schlesien fortgesetztes Blut-vergießen stattfände, und ein Waffenstillstand daher auch in dieserProvinz wohl wünschenswerth sei." Eine solche Aeußerung schiendem Grafen Götzen nur die Folge von günstigen Ereignissen beider alliirten Haupt-Armee, welche auch wohl auf die Angelegen-heiten in Schlesien günstig eingewirkt, und den Feind entmuthigthaben konnten. Jerome zeigte bei dieser Gelegenheit dem GrafenDohna zwei Briefe aus Glatz mit verstellter Handschrift, worindem Feinde die genausten Details von Allem, was in und beider Festung vorging, mitgetheilt waren. —

Da der Graf Götzen schon längst beschlossen hatte, aus den