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4 Bataillonen der Garnison Glatz ein Grenadier-Bataillon aus-zuziehen, und die Bataillone hierzu auf 800 Mann kompletirtworden waren, er auch durch die lebhaft geführten Unterhandlun-gen mit dem Feinde binnen kurzem eine bedeutende Anzahl Offi-ziere ausgewechselt zu erhalten hoffte, so befahl er, daß am 4. Junidie ganze Garnison, mit Ausnahme des 4. Bataillons v. Alvens-leben auf dem Schäferberge, und dem Soutien der Vorposten,auf die Straße nach Wartha ausrücken sollte, um die Unteroffi-ziere und die Gemeinen zu den Grenadieren auszuziehen. Eswar dieser Befehl bereits in Ausführung gebracht, als der Grafdie Nachricht erhielt, daß ein feindliches, 1800 M. starkes Korpsunter dem General Perneti, mit Réquisitions -Gegenständen allerArt, über Neurode im Anmarsch sei. Der Graf Götzen gingsogleich mit dem was er in der Eile von leichten Truppen unterdem Major Görtz zusammenbringen konnte, bis Birgwitz vor,und benachrichtigte von dort aus den Rittmeister Bieberstein zuSilbcrbcrg, der zum Vice-Kommandanten dieser Festung bestelltworden war, mit Allem, was er schnell aufbringen könne, dahin .mitzuwirken, den Feind zwischen zwei Feuer zu bringen. Da derGraf Götzen voraussehen konnte, daß er nicht über 200 Pferdeund 300 M. Infanterie rechtzeitig werde von den leichten Trup-pen bei Glatz zusammenbringen können, so wollte er nicht eheretwas wagen, als bis von Silberberg her angegriffen wurde. Erblieb daher bei Birgwitz halten, und sandte nur die LieutenantsGaudeckcr und Gelhorn mit 24 Pferden bis Eckersdorf vor, wosie von dem Kapellenberge sowohl die Straße von Neurode überEckersdorf als die über Rothwaltersdorf übersehen konnten; sieerhielten den Befehl, den Feind zu necken, falls sie gedrängt wür-den, sich schleunigst nach Schwenz zurückzuziehen. Der GrafGötzen ritt nach Glatz zurück, um das Nachrücken der Truppenzu betreiben, und die Depeschen eines eben eingctroffenen Kou-riers zu eröffnen, als die Melvung einging, daß der Feind imVorrücken begriffen sei. Er eilte sogleich wieder vor, und fandbei seinem Eintreffen, daß die Kavallerie des Generals Pernetiund einige Tirailleurs, die Posten von Eckersdorf bis Schwenzzurückgedrängt, aber bereits wieder den Rückzug angetreten hatten.