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Zweiter Theil. Vierter Band.
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und zu bewachen; Kavallerie-Detaschements wurden ausgesandt,um die ausgebliebenen Arbeiter zusammenzutreiben, da nur etwadie Hälfte der verlangten eingekommen war; die SchwadronenBiederstem und Schill, die Kompagnien Reichmeistcr unv Jngcn-heim, 200 Ctr. Pulver, 2 —Opfoge. und 2 —3pfvgc. Kanonenund 1—25pfvge. Haubitze wurden von Silberbcrg, und 206Ranzionirte unter dem Major Puttlitz aus dem schlesischen Ge-birge nach dem verschanzten Lager gezogen, die Ranzionirten un-ter die leichten Kompagnien Freyburg, Jngenhcim, Clausewitz unvSell gesteckt, und diese wieder ziemlich kompletirt. Der MajorPuttlitz hatte geglaubt, daß es auf ein schnelles Auftreten beiGlatz abgesehen sei, und daher bei Schreiberhau eine große Mengegesammelter Gewehre, Montirungsstücke rc., die er in der Eilenicht fortbringen konnte, unter der Bedeckung von beinahe 200 M.zurückgelassen, welche Mannschaft später bei der Vertheidigung desverschanzten Lagers eben so sehr vermißt wurde, als das Nicht-eintreffen der 400 Mann, welche man durch Auswechselung derfeindlichen Gefangenen zu erhalten hoffte. Der Posten bei Schrei-berhau war seit längerer Zeit verschanzt, durch die 2 Böller vomKienast armirt worden, und obgleich daselbst oft nur wenigeMann gestanden, hatte es der Feind doch nie gewagt, ihn an-zugreifen.

Die Kompagnien Stengel und Schönaich wurden durch diefreiwillig bei der Infanterie eintretenden unberittenen Kavalleristenaugmentirt, und auch hier ging der oft erwähnte UnteroffizierMaschke, der erst mit einem 3. Transport Montirungsstücke undSattelzeug zurückgekehrt war, den Ucbrigen mit seinem Beispielvoran. Unter dem Rest der Reserve-Kavalleristen riß indessennun besonders die Desertion ein, als sie sahen, daß sie nicht mehrberitten gemacht werden konnten. Um einigermaßen die Verlustean Pferden zu decken, wurden alle Schreiber- und Beamtenpferde,die einigermaßen rittig waren, aus der Grafschaft ausgehoben,und der sehr schwachen Schwadron des Rittmeisters Harthausenzugetheilt, so daß diese unmittelbar nach dem Empfang der Pferdezum Vorpostendienst eintreten konnte.

Am 16. Juni kam der Graf Hardenberg von Wien zurück,

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