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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Wasser auf die feindliche Kavallerie, welche von der Verfolgungabstand. Bei dieser Gelegenheit wurden die Lieutenants Boja-nowski, Falkowski und Veit schwer verwundet; die beiden Letzter«starben an ihren Wunden. Der Lieutenant Knocke von der Kom-pagnie Polczynski, welcher ebenfalls zur Hülfe herbeigeeilt war,wurde von der feindlichen Kavallerie umringt, doch gelang esihm, sich mit einem Theil feiner Leute, nach sehr tapferer Gegen-wehr, obgleich schwer verwundet, durchzuschlagen.

Während des Angriffs auf die Schanze Nr. 9. hatte sicheine feindliche Kavallerie-Abtheilung gegen die Schanze Nr. 8.postirt, wurde aber durch das Feuer der beiden Falkonets zumRückzüge genöthigt; der Hauptmann Wärst versammelte feineLeute und bespannte die beiden Geschütze. Eine starke feindlicheInfanterie- und Kavallerie-Kolonne stand auf der Straße vonNeuländel zum Angriff bereit.

Sobald die Schanze Nr. 9. auf dem Kreuzberg vom Feindegenommen worden, erfolgte ein Signal durch Raketen,, und dieKolonne vom Kreuzberge, nach Zurücklassung einer kleinen Be-satzung in der Schanze, so wie die Kolonne auf dem Wege vonNeuländel, drangen nun rasch weiter vor.

Das Grenadierbataillon Losthin war beim ersten Schuß an-getreten. Sobald sich der Angriff gegen die Schanze Nr. 9. aus-gesprochen hatte, eilte der Major Losthin mit 2 Kompagnien zumSoutien des Kreuzberges vor; die Kavallerie des Lagers, durchMets und Feldwachen auf etwa 200 Pferde geschwächt, schloßsich ihm an. Die beiden andern Grenadier-Kompagnien unterdem Major Pettinghofer sollten in einiger Entfernung folgen.Als man das Vordringen des Feindes gewahr wurde, eilte derMajor Losthin zurück, um diese beiden Kompagnien, welche sichaufgehalten hatten, heranzuholen. Während dessen waren die vor-der» Kompagnien auf die feindlichen Kolonnen gestoßen, und hat-ten sich in ein Gewehrfeuer eingelassen; sobald indessen der Ma-jor Losthin zurückkam, ließ er es einstellen und avanciren, undbrachte auch wirklich den Feind in etwas zum Weichen, als diepreußische Kavallerie, durch die feindliche Uebermacht gänzlich über

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