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den Haufen geworfen, nach der Frankensteiner Vorstadt zurückfloß,und die feindliche Kavallerie, die französischen Chasseurs, nun-mehr von hinten in die Grenadiere eindrang. Es kam nun zumHandgemenge mit der feindlichen Kavallerie und Infanterie. Trotzder großen Überlegenheit des Feindes, trotz der Finsterniß, such-ten die braven Grenadiere dennoch sich immer wieder zusammenzu schließen, und so gelang es ihnen denn auch, mit dem größtenTheil derer, welche nicht todt oder verwundet auf dem Platzeliegen blieben, sich nach der Stadt durchzuschlagen, so baß demFeinde nur etwa 70 — 80 Gefangene verblieben. Der tapfereHauptmann Kölichen und Lieutenant Rüdisch, so wie einige 60Grenadiere blieben todt auf dem Platz.
Unterdessen war die Schanze Nr. 8. im Rücken angegriffenworden, wo, wie erwähnt, die Barriere noch nicht geschlossen war.Der Hauptmann Wärst hielt seine Kompagnie geschloffen und schlugsich durch; der Feind folgte; Einige drangen in die Kompagnieein, wurden aber niedergemacht, bis endlich die feindliche Kaval-lerie anrückte, einhieb und die Kompagnie nach einer rühmlichenGegenwehr sprengte. Mit einem Verlust von 28 M. sammeltesich die Kompagnie zum großen Theil in der Reserve-SchanzeNr. 10.; der Lieutenant Kleist fiel verwundet in die Hände desFeindes.
Die Besatzung der Schanze Nr. 7. hatte kaum gesehen, daßder Feind die Schanzen des rechten Flügels in Besitz genommen,als sie Miene machte, ihren Posten zu verlassen, aber von demLieutenant Grafen Schönaich aufgehalten, und an der Barriereformirt wurde, während die Brustwehren nur durch Schildwachenbesetzt blieben, indem man einen Rücken-Angriff erwartete. Alsman aus dem Gang des Feuers sah, daß die Reserve des Ma-jors Losthin geworfen worden, mithin von rückwärts keine Un-terstützung zu erwarten war, räumte der Graf Schönaich dieSchanze, und zog sich nach der Schanze Nr. 6., wo ihm indessender Lieutenant Berswordt riech, seinen Posten wieder einzunehmen.Der Gras Schönaich folgte indessen diesem Rath nicht, sondernstellte sich links rückwärts der Schanze Nr. 6. an einem Hohlwegauf, wo er von der feindlichen Kavallerie angegriffen, persönlich.