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deckt, in halbzerrissenen Kleidern, in der rauhen Nachtluft gelegen,Alle das Bild des höchsten Elends gezeigt hätten; gleich am er-sten Tage starben einige 20 dieser Leute; die Mehrzahl wurdenur langsam durch sorgfältige Pflege wieder hergestellt. —
Kaum war die Konvention abgeschlossen, so rückte der Ge-neral Deroy mit dem größten Theil der bayerschen Truppen vorSilberberg; das 6. Linien-Jnfanterie- und das 2. Chevaurlegers-Regiment und eine Batterie über Wartha auf Schönwalde; das10. Linien-Jnfanterie- und das 1. Dragoner-Regiment und eineBatterie über die Neiße und Gabersdorf zur Einschließung aufder Bergseite.
In Silberberg befehligte der Oberst Schwerin als Kom-mandant, der Major Massow vom Regiment Sanitz als Vice-Kommandant. Außer der bereits angegebenen Garnison warennur die Schützenkompagnien Rekowski und Offener) und 58 M.Kavallerie zur Verstärkung zurückgeblieben, alle übrigen leichtenTruppen nach Glatz gezogen worden. Die Kavallerie hielt sichzur Nachtzeit in der Stadt nicht sicher genug, sondern bezog diefür sie eingerichtete Stallung auf der Festung; die beiden Schützen-kompagnien behielten aber die Stadt besetzt. Die Verminderungder Garnison zur Verstärkung der Besatzung des Glaßer Lagersführte zu dem Entschluß, durch kleine Schanzen mit einigen vor-liegenden Reihen Eggen und in flankirender Verbindung mit denschon seit längerer Zeit etablirten beiden niederen Batterien un-terhalb des Spitzberges und des Hohensteins, die sehr bedrohteStadt mit diesen Werken der Festung genau zu verbinden, unddadurch ihre Haltbarkeit mehr zu vergewissern. Diese kleinenSchanzen waren bereits vollendet, die Pallisadirung der Zwi-schenräume aber erst angefangen.
Am 26. Juni erschienen auf beiden Seiten von Silberbergdie ersten feindlichen Truppen, und gleichzeitig der bapersche OberstLepell als Parlamentair, und bot dem Kommandanten im Na-men Jerome's dieselbe Konvention an, wie sie Glatz bereits an-genommen habe. Der Kommandant erklärte sich verneinend, gingaber darauf ein, einen Offizier nach Glatz zu schicken, um sichvon der Richtigkeit der Angabe des Parlamentairs zu überzeugen.