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Kayser. Es war derselbe vom Lieutenant Schill beordert, 6 Ka-nonen nebst einigen Mund- und Bekleidungs-Vorräthen, welcheSchill auf einigen Schiffen, die unter feindlicher Bedeckung nachStettin bestimmt waren, genommen hatte, von Gr. Stepenitz überGreiffenberg nach Kolberg zu cskortiren. Auf dem Hinwege warFischer über Sarnow — zwischen Wollin und Gollnow — ge-gangen und hatte daselbst ein feindliches Erekutions-Kommandoaufgehoben. Durch dies kecke Vordringen beunruhigt, detaschirtedie aus Italienern bestehende neue Besatzung von Wollin gegenGollnow und zweigte ein Seiten-Detaschement von c. 100 Mannrechts nach Stepenitz ab. Die Wache vorwärts des Dammesgegen Wollin, der einzige Zugang zu Stepenitz von dieser Seite,hielt den Feind so lange auf, bis das vereinigte Detaschementder Volontairs Kayfer und Fischer, etwa 50 Mann stark, zuHülfe eilen konnte. Der Feind, welcher den Damm nicht forci-ren konnte, hatte sich so eben angeschickt, das dünne Eis zu bei-den Seiten des Dammes zu überschreiten, als er mit Heftigkeitangegriffen, geworfen und bis zur Köckerißer Papier-Mühle aufder Straße von Wollin nach Gollnow verfolgt wurde, und umnicht gefangen zu werden, den dortigen tiefen Bach durchwatete.1 Offizier, 14 M. fielen in die Hände der Preußen und 2 M.wurden erschossen. Der Volontair Fischer zog mit allen Gefange-nen, den Kanonen und Vorräthen nach Kolberg ab.
Der Lieutenant Schill erhielt durch einen Unteroffizier vomInfanterie-Regiment vac. Prinz Heinrich, welcher ihm Ranzio-nirte zugeführt hatte, die Mittheilung, daß noch mehrere seinerKameraden in Arendswalde zurückgeblieben seien, mit deren Hülfees wohl zu bewerkstelligen sein dürfte, einen oder den anderender feindlichen Generale, welche häufig die große Straße zwischenStettin und Posen pasfirten, aufzuheben. Es wurden sogleich4 Mann zu einem solchen Versuch abgeschickt und der Unteroffi-zier Zoch mußte in derselben Richtung vorgehen, um nöthigenfallsUnterstützung zu verleihen, zugleich aber auch die gewöhnlichenStreifereicn zu unternehmen. Jene 4 Mann hatten in der Thatdas Glück in Arendswalde den General Victor auf der Durch-reise nach Stettin gefangen zu nehmen und nach Kolberg zu