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Zweiter Theil. Vierter Band.
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bringen. Derselbe wurde nach Danzig geführt und später gegenden General Blücher ausgewechselt.

Der General Victor war durch einen Befehl vom 4. Januardurch Napoleon bestimmt worden, sich von der großen Armee nachStettin zu begeben, daselbst die badischen Truppen und die Istepolnische Nord-Legion, zusammen 10,000 Mann, zu vereinigenund mit ihnen vor Kolberg zu rücken, den Platz zu blokiren, dieBadener davor stehen zu lassen und mit den Polen, im Vereinemit der Division Dombrowski, Danzig zu berennen. , Diese Ge-fangennehmung des Generals verzögerte offenbar die Ausführungder Blokade von Kolberg.

Am 19. Januar war der Unteroffizier Zoch mit 16 Reiternund 12 Jägern zu einem Streifzuge über Labes auf Märkisch-Friedland abgegangen und hatte wie gewöhnlich Kassen, Waffenund Bekleidungsgegenstände in Beschlag genommen, als er inletzterem Orte erfuhr, daß im Westpreußischen Städtchen Tützdie Einwohner, durch ihren katholischen Geistlichen insurgirt, diedurchkommenden preußischen Ranzionirtcn an die französischen Be-hörden auslieferten, daß bei jenem Geistlichen auch etliche denFranzosen gehörige Schuhe und eine einem französischen Generalzugehörige Summe in Verwahrung lägen. Der Unteroffizier be-schloß den Geistlichen aufzuheben und sich der genannten Gegen-stände zu bemächtigen, mochte aber sein Vorhaben nicht geheimgehalten haben, denn als er am 24. in der Nacht in Tütz ein-traf, fand er zwar scheinbar Alles ruhig, wurde aber, als er seinDetaschement auf dem Markte aufmarschiren ließ, auf ein Zei-chen mit der Sturmglocke von allen Seiten her aus Thüren undFenstern beschossen und von den Bewohnern angegriffen. EinOber-Jäger besetzte sogleich den Eingang zu einer Seitenstraße,von welcher der Andrang besonders stark war und behauptetesich/ so daß es dem Unteroffizier Zoch gelang, sich mit dem Ver-lust von 5 Jägern durchzuschlagen. Die Insurgenten sollen12 M. an Todten verloren haben. Beim Rückzüge auf Mär-kisch-Friedland verlegten die Bauern von Knackendorf dem Un-teroffizier Zoch ebenfalls den Weg, so daß er sich abermals durch-

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