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Wreiundzwanzigstes Kapitel.
Die Organisation -es Schill'schen Korps andRückzug desselben nach Kolberg.
Obgleich die Unternehmungen der Schill'schen Parteien we-sentlich der Festung Kolberg zu Gute kamen, da Alles was anGeld und Kriegsmaterial aufgetriebcn wurde, gewissenhaft abge-liefert worden war, betrachtete der Kommandant doch alle dieseZüge noch immer mit mißtrauischem Blick, theils, wie bereits er-wähnt, in der Besorgniß, die Aufmerksamkeit des Feindes zu frühauf Kolberg zu lenken, während er die Festung am sichersten zuerhalten glaubte, wenn der Feind sich vorläufig gar nicht um siebekümmerte, theils weil er jene Streifereien nicht fortgesetzt in derHand haben konnte, Ausschreitungen in Bezug auf die Landbe-wohner und Uebergriffe in Bezug auf die eigene Autorität be-fürchtete. Desto mehr Anerkennung hatte Schill im Lande gefun-den, und da nach Ansicht der pommerschen Stände, der OberstLucadou die Maßregeln zur Verstärkung der Besatzung von Kol-berg nicht auf eine Weise betrieb, welche schnell und mit Sicher-heit zum Ziele führte, so hatten sie eine Kabinets-Ordre vom12. Januar erwirkt, durch welche der Lieutenant Schill zur Or-ganisation und Leitung eines in Pommern zu errichtenden Frei-korps ermächtigt wurde, um nach Ermessen der Umstände und inUebereinstimmung mit der Kommandantur, zur Deckung des Landes
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