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zur Kolonie Viereck, 1^ Meile von Pasewalk. Leider war aberThauwetter mit Regen eingetreten, so daß die Aussicht auf einenglücklichen Rückzug selbst auf Kähnen bei dem zu erwartendenEisgang bedenklich, mit den in Pasewalk zu erbeutenden Pferdenaber ganz unmöglich wurde. Jede Zögerung schien die Gefahrzu vergrößern, und Fischer trat den Rückzug um so eiliger an,als er erfuhr, daß ein feindliches 200 Pferde starkes Detasche-ment von Stettin über Ukermünde auf Anklam zu den Mortier-schen Truppen im Marsch sei. Auf einem bedeutenden Umwegeging er auf Jasenitz zurück, stieß aber dennoch unerwartet in derHöhe vom Dorfe Rieth im Walde auf den Feind. In dem wal-digen Terrain befand sich der Feind in zu bedeutendem Nachtheilund wurde mit bedeutendem Verlust in die Flucht gejagt, so daßder Volontair Fischer, ohne weiter beunruhigt zu werden, denRückzug fortsetzen und sich mit seinem Korps glücklich in Nau-gardt vereinigen konnte.
In Naugardt hatte Schick, wohl durch die Lokalität verführt,den Entschluß gefaßt, das dasige Amt zu befestigen, um unterdem Schutz dieses Punktes bei dem passiven Verhalten des Fein-des seine projeklirten größeren Unternehmungen auszuführen undzugleich einen größeren, an Hülfsmitteln reicheren Landstrich vonNaugardt aus zu beherrschen.
Das Amt Naugardt ') (jetziges Korrektionshaus) liegt nord-östlich der Stadt auf einer kleinen, etwa 200 Schritt im Durch-messer haltenden Insel des morastigen Naugardter See's, zu wel-chem man nur von der Greiffenhagener Vorstadt aus durchGärten auf einem über Wiesen und dem schmalen, morastigenSee-Arm führenden Damm gelangen konnte. Die Befestigungdieses, schon von Natur starken Punktes, wurde noch durch dieziemlich hohen Erdwälle, welche die Insel umgaben, sehr erleich-tert^). Gewann man nur 8 Tage, so hoffte man die Insel ineinen so respektablen Vertheidigungsstand zu versetzen, daß sie mitetwa 6 Geschützen einem 4wöchent!ichen Angriffe widerstehen konnte.
1) siehe die Zeichnung auf Plan XVII.
2) Diese Wälle umschlossen früher ein Schloß der Grafen Eberstein.