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Zweiter Theil. Vierter Band.
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in Stepenitz dm Befehl, nach Gollnow aufzubrechen. In Kan-treck, auf dem Marsch, ging die Nachricht ein, daß der FeindGollnow geräumt und sich auf Damm abgezogen habe. Schillsandte nur 200 Pferde nach Gollnow, um die dortige Jhnabrücke,zur Unterbrechung der Verbindung zwischen Wollin und Stettin,zu zerstören und verblieb mit dem Rest seines Korps am 12. und13. in Kantreck. Die Brücke wurde glücklich zerstört.

Am 14. Februar marschirte Schill nach Naugardt, wo erdie Kavallerie wieder an sich zog; nur der Volontair Kayser, mitseiner jetzt 50 Mann starken Abtheilung, besetzte die Jhna-Brückebeim Jhna-Zoll auf der Straße von Stettin nach Massow undbildete so den äußersten Vorposten gegen erstere Festung, währendder Lieutenant Diezelski mit 20 Pferden seiner Schwadron einenStrcifzug gegen Damm und Greiffenhagen unternehmen sollte.

Während dieser Bewegungen des Schill'schen Korps hatteder Volontair Fischer einen Zug jenseits der Oder nach Pasewalkund Prenzlau unternommen. Schill hatte nämlich auf dem Marschenach Gollnow erfahren, daß am 11. 6—700 Pferde von Span-dau her in Pasewalk eintreffen sollten, um das in Stettin ange-kommene unberittene Badcn'sche Dragoner-Regiment zu rcmonti-ren; auch sollte sich zu Prenzlau im Hause des französischenKommandanten der Ukcrmark eine Kasse von 600,000 Thlr. be-finden. Der Volontair Fischer, in dessen Muth und Treue Schillbesonderes Vertrauen setzte, sollte sich aller dieser Gegenstände be-mächtigen, zugleich beiläufig den in Prenzlau lebenden OberstenJngersleben, ehemaligen Kommandanten von Küstrin, aufheben.Er sollte zu dem Ende mit 30 Jägern und 30 Schützen überdas zugefrorne Papenwasser gehen, am 11. Nachmittags 5 Uhrjenseits in Jasenitz eintreffen, daselbst die durch einen sicheren Bo-ten beim Schulzen bestellten Wagen besteigen, und in einer Nachtden Weg durch die sich bis Pasewalk erstreckenden Waldungenzurücklegen, um am 12. vor Tagesanbruch daselbst einzutreffen.Die Wagen waren nach Stettin bestellt worden, um den Feindirre zu führen, wenn er irgend etwas von den Vorbereitungenerfuhr. Der Volontair Fischer ging nur mit Gefahr über diedünne Eisdecke des Papenwassers und gelangte ungehindert bis