Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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gehörte wohl dazu von Seiten der Franzosen, um, wenn auch nichtden Uebergang, so doch den Vorgang von der Divenow aus zuverbieten? Es scheint, bei dem eigenthümlichen gegen Osten nahevorliegenden Terrain voller Defileen, keiner besonderen Anstren-gung und keiner allzugroßen Kräfte. Man durfte nur zunächstzur Wegnahme des von Schill projektirten Brückenkopfes vonWollin schreiten, um dann durch eine angemessene Besetzungvon Kammin, durch Beobachtung des parallel mit der Divenowlaufenden Abschnitts von Dobberphul und durch die Echelonirungeines Detaschements auf der Straße von Wollin gegen Gollnow,die Besatzung von Wollin im Zaum zu halten, da es dieser beiihren Unternehmungen gegen die Verbindung von Stettin nachKolberg nicht nur darauf ankam, gegen diese Straße vorzugehen,sondern auch nach Wollin wieder zurückzukommen. —

Es mag hier noch des vorerwähnten Streifzugcs des Lieu-tenants Diezelski mit 20 Pferden Erwähnung geschehen, der am14. Februar unternommen wurde, um einen für Stettin bestimm-ten Transport Vieh und Getraive aufzuheben. Der LieutenantDiezelski ging beim Jhna-Zoll, der vom Volontair Kapser besetztblieb, über die Jhna auf Kolbatz an der Plönc, wo er sich dieAmtskasse ausliefern ließ, wandte sich dann nach Damm undhätte beinahe den Gouverneur von Stettin, den General Thou-vcnot, gefangen genommen, der sich in Finckenwalde oberhalbDamm zum Mittagsessen beim Herrn v. Katt befand, aber früheraufgebrochen war, als das Detaschement eintreffen konnte. Aufder Damm-Stargardter-Straße nahm Diezelski in der Nähe vonDamm 60 mit Getraive beladene Wagen; doch der Vieh-Trans-port sollte erst am folgenden Tage eintreffen. In Jeseritz an derPlöne erhielt er die Nachricht von einem Unternehmen Schill'sgegen Stargardt und von dem Anmarsch zweier starker feindlicherKolonnen von Damm auf Stargardt und den Jhna-Zoll, undda er diesen letzteren Weg ebenfalls einschlagen mußte, so bracher mit seinem Transport dahin auf. Er hatte das Glück etwa\ Meile hinter der französischen Kolonne die Straße zu erreichen,und folgte dem Feinde ohne entdeckt zu werden. Die Franzosenließen den Jhna-Zoll unbesetzt und rückten weiter auf Gollnow,