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Amtes mit Gewehrfeuer begrüßt, zum Theil in das Amt zurück-getrieben, und daselbst in einem Gebäude untergebracht.
Es befanden sich zur Vertheidigung des Amtes nur 41 In-fanteristen, 1 Unteroffizier und 8 Artilleristen und 2 Knechte un-ter dem Befehle des Lieutenants Fabe. An Munition für dieInfanterie war der bitterste Mangel, so daß nur 6—7 Patronen,und darunter noch mehrere Karabiner-Patronen, auf den Mannkamen; etwas besser waren die beiden Geschütze versehen, dochfehlte es sehr an Schlagröhren. Der geringe Verrath an Brot— 16 Kommisbrote — und Branntewein wurde unter die Leutevertheilt. Nach der gegebenen Instruktion sollte die Munition aufdas Aeußerste geschont und nur auf den in Masse anrückendenFeind gefeuert werden.
Kurz vor der Einschließung des Amtes war noch vom Ritt-meister Schill durch den Lieutenant Fischer die Mittheilung ein-getroffen, daß er ungesäumt heranrücken werde, sobald das Korpsnur mit Munition versehen worden sei. In dem Augenblick alsder rc. Fischer zurücksprengte, kam auch noch eine Staffette mitdem Befehl, das Amt auf das Aeußerste zu vertheidigen, undnöthigcnfalls die vorliegende Vorstadt abzubrennen, eine Maßre-gel, die indessen der Lieutenant Fabe nicht befolgte, da die feind-lichen Tirailleurs auch hinter den Schutthaufen Deckung gefun-den haben würden.
Nach den Angaben der Franzosen waren bei Naugardt ein-getroffen: 2 italienische Jnfanterie-Regtr., 1 Regt. Garde-Füsiliereneuer Formation und eine Kompagnie Ordonnanz-Dragoner un-ter dem General Tcuilé, um den Feind anzugreifen „dans desretranchemens hérissés de canons”. Nach den preußischenAngaben wären noch 1 Regiment Chasseurs und 16 Geschützeanwesend gewesen.
Gegen 8 Uhr begann ein heftiges Artillerie- und Tirailleur-feuer gegen das Amt. Während der Lieutenant Fabe es in sei-ner Gewalt hatte, die beiden Geschütze schweigen zu lassen, konnteer es doch nicht hintertreiben, daß die Infanteristen ihre Muni-tion wider die ertheilte Instruktion verfeuerten.
Gegen 10 Uhr war die, links vom Eingang aufgestellte