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eroberte und bis zum Stadtwalde vordrang. Bis um 8 UhrAbends blieben die preußischen Abtheilungen stehen, als von derKommandantur der Befehl zum Zurückziehen der Verstärkungeneintraf. Nur der Lieutenant Stülpnagel mit den Schützen desBataillons von Owstien blieben in der Ziegelei zurück. In frühe-rer Weise wurde die Bergschanze bis auf den kleinen Posten ver-lassen.
In der Nacht zum 14. März griff der Feind, wie es heißt,durch Deserteurs von der Schwäche der Besatzung in der Berg-schanze unterrichtet, diese Schanze abermals an und nahm sieohne Widerstand in Besitz, so daß man in der Festung erst amMorgen von dem Verluste Kenntniß erhielt.
Am 14. März wurde der Ingenieur-Lieutenant Fehrentheilmit 20 Jägern und einer Anzahl Tagelöhner zur Zerstörung dessehr verfallenen Russendammes kommandirt, doch bevor noch dieArbeit beginnen konnte, rückte der Feind mit etwa 150 Mannvor und nöthigte die schwache Jäger-Abtheilung um so eiligerden Rückzug anzutreten, als die Arbeiter beim Pfeifen der erstenKugeln nicht mehr zu halten waren.
Dieser Umstand und der Verlust der Bergschanze bewogenden Kommandanten den Befehl zum Niederbrennen der Lauen-burger Vorstadt zu ertheilen. Die Bewohner waren vorher an-gewiesen worden, ihr Eigenthum in Sicherheit zu bringen undihre Häuser zu verlassen; dennoch hatten sie, wie das gewöhnlichzu geschehen pflegt, bis zum letzten Augenblick mit der Ausfüh-rung gezögert und das Geschrei über Uebereilung und Grausam-keit des Kommandanten war daher allgemein. Bei dem einge-tretenen Frost indessen, welcher drohte die Brücher gangbar zumachen, schien jene Maßregel gegen unverschanzte Baulichkeitenam Fuße des Glacis dem Kommandanten eine gebotene und derVerlust der Bergschanze war als der Augenblick der Ausführungbezeichnet worden. Eine ganz andere Frage war es, ob man mitder verhältnißmäßig starken Besatzung gegen einen Feind, der durchdie Persante getrennt stand, sich als eingeschlossen und die Festungin der Gefahr betrachten durfte, den Feind jeden Augenblick zueinem Handstreich bereit zu sehen.