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Der Feind breitete sich nach der Wegnahme der Bergschanzein einzelnen Abtheilungen auf dem rechten Persante-Ufer bis anden Strand aus, so daß allerdings die Festung am 14. Märzals sehr unvollkommen und in ansehnlicher Entfernung eingeschlos-sen betrachtet werden konnte, indessen gelangten auch jetzt nochfortwährend Nachrichten und Ranzionirte, auch auf den Landwe-gen, nach Kolberg.
Die preußischen Vorposten auf dem rechten Ufer der Per-santc erhielten folgende Aufstellung?
1 Offizier mit 60 Infanteristen, 20 Jägern und 2 Kano-nen an der Traverse des Körliner-Dammes; Vorposten auf demKlofterfelde;
1 Offizier und 60 Mann auf dem Binnenfelde, auf demWege nach Bullenwinkel, Front nach den Radewiesen;
1 Ober-Jäger mit 36 Jägern und einigen Kürassieren amPulverschuppen Nr. 6. am Strande auf dem Wege nach Boden-hagen.
Bei vorkommenden Angriffen sollten diese Vorposten aus derFestung unterstützt werden.
Die Persante-Schleusen wurden gesperrt und dadurch dieWiesen auf beiden Ufern der Persante in der am Eingang be-zeichneten Ausdehnung überschwemmt.
In der Nacht zum 15. gelang es dem Lieutenant Fehren-theil mit 60 Tagelöhnern unter der Bedeckung von 30 Grena-dieren, den wichtigen, nach dem Stadtwalde führenden Damm,um dessen Besitz bereits mehrere kleine Gefechte geliefert worden,zum großen Theil zu zerstören.
Am 15. März trafen günstige Nachrichten über den Erfolgder Schlacht bei Pr. Eylau ein. Es wurde Tedeum gesungenund von den Wällen Victoria geschossen. Ein Parlamentair er-schien bei den Vorposten, um sich nach der Veranlassung desSchießens zu erkundigen, wurde indessen daselbst bereits von demKommandanten durch den Hauptmann Waldenfcls abgefertigt.
Am 16. März kehrte ein Schiff, das Ranzionirte nach Pil-lau gebracht hatte, mit Munition zurück.
Am Nachmittage versuchte der Feind von der hohen Berg-