Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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Fünüm-Manzig stes Kapitel.

Vertheidigung von Kolberg bis zum Eintreffen-es Majors Gneifena«.

Nach dem Gefecht am 19. März nahm die Schill'sche In-fanterie auf dem linken Ufer der Persante folgende Posten ein:

1 Offizier mit 50 Mann und 1—3 Pfänder am äußerstenEnde der Gelder-Vorstadt beim weißen Kruge; ein Avertissements-pvfien in der Schanze auf dem ©tricfcrtêbcrgc 1 );

Volontair Kayscr mit 80 Mann und 2 —6 Pfändern imMaschinenhause zur Vertheidigung des Gradirwerkes; ein kleinesJager-Detaschemcnt als Vorposten im Fichtkamp;

der Rest der Schill'schen Infanterie und der Jägerkompagnicin der Maykuhle.

Eine Kavallerie-Feldwache von 20 Pferden wurde zur Dek-kung der Bivouaks bei der Maykuhlc in einem Schuppen beidem demolirten Grünhausen aufgestellt und hatte einige Vedettenvorgeschoben. Der Rest der Schwadron Elderhorst wurde in dieVorstadt Münde verlegt, um daselbst bereit zu sein, sowohl dieSchill'sche Infanterie in der Maykuhle auf der Kommunikations-brücke über die Persante, als auch auf der Ostseite der Festung

1) Gleich nach dem Rückzüge in den ersten Tagen wurde dieser Poste»wohl noch stärker besetzt gehalten.