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jedoch selten ihr Ziel erreichten. Der Feind konnte immer nurnoch über wenige Geschütze und kleine Kaliber disponiren.
Als der Feind am 25. März bei der Altstadt starke Ab-theilungen zusammenzog, auch die Nachricht einging, daß sich amStrande bei Bodenhagen Truppen sammelten, befürchtete maneinen Angriff von beiven Seiten gegen den Hafen und bereitetesich darauf vor. Abends 10 Uhr bezog das GrenadierbataillonWaldenfcls mit der neu formirten halbe., reitenden Batterie einLager zwischen dem Fort Münde und der Kirchhofs-Schanze;das Füsilier-Bataillon Möller besetzte die Münder-Dorstadt unddie Pfannschmiede, die Jägcrkompagnie Dobrowolsky die VorstadtStubbenhagen, um mit der Schwadron Elderhorst in Gemeinschaftsich überall hinzubegeben, wo Gefahr drohte. In der Festungselbst und deren Außenwerken blieben nur die beiden 3. Muske-tierbataillone, deren Dienst bei der immer nöthiger werdenden Wach-samkeit immer anstrengender wurde. Die Kommandantur nahmdas von der Bürgerschaft — die von Alters her eine Art vonmilitärischer Organisation und Bewaffnung hatte — gemachte An-erbieten an und übertrug derselben die Besetzung der Hauptwacheund der Thorwachen, so wie die Stellung der Avertissements-Posten auf den Bastionen. Sie formirte sich in ein Bataillonunter dem Bürger-Major und Mäkler Feilke und besorgte dieseninnern Dienst in der Festung mit großer Ausdauer und vielemEifer; auch gewährte derselbe den ärmcrn Einwohnern einen gu-ten Verdienst, da diese für die wohlhabenden Bürger gegen Be-zahlung die Wachten bezogen.
Der befürchtete Angriff auf den Hafen erfolgte nicht.
Am 26. März griff der Rittmeister Schill selbst die Fran-zosen in Neu- und Alt-Werder an und unterhielt das Gefechtbis 9 Uhr Abends, um die Aufmerksamkeit des Feindes auf dieWestseite der Festung zu lenken und auf der Ostseitc das Durch-schlagen seiner 3 Schwadronen, die von ihrer Erkursion unterdem Lieutenant Brünnow zurückkehrten, zu erleichtern. —
Der Lieutenant Brünnow hatte am 9. März den Marschvon Kolberg auf Köslin gerichtet und daselbst einige Tage ver-weilt, um mittelst Verwendung einer aufgehobenen Kaffe von