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vor der Mapkuhle, wurde aber durch einen Theil des Schill'schenKorps zurückgewiesen.
Am 31. dauerten die Vorpostengefechte auf dem linken Uferder Persante den ganzen Tag. Der Feind ging von Neu-Wer-der und längs dem Strande gegen die Mapkuhle vor, machteauch den Versuch, mit Booten in den Rücken der Verschanzungzu gelangen. Das letztere Unternehmen wurde jedoch zeitig genugentdeckt, und der Feind durch ein heftiges Artilleriefeuer zurück-gewiesen. An diesem Tage begannen die Franzosen im Waldfcldehinter dem von der Besatzung zerstörten Knüppeldamm auf demWege nach dem Stadtwalde eine Schanze Nr. 10. zu erbauen,um die Arbeiten zur Wiederherstellung dieses Dammes decken, unddie Angriffe auf das Binnenfelv besser unterstützen zu können.
Am 1. April griff der Feind die Vorposten im Fichtkampan, warf sie zurück und setzte ein nahe anliegendes Gehöft, inwelchem der Volontair Kapser seine Feldwache zu liegen hatte, inBrand. Der Feind drang weiter vor, wurde aber durch eintref-fende Verstärkungen zum Rückzüge genöthigt, und auf demselbendurch die Artillerie der Schanze am weißen Kruge lebhaft be-schossen.
Am 2. April griff der Feind die Vorposten aller Ortenan, wurde aber durch Verstärkungen aus der Festung überall zu-rückgewiesen. Der Lieut. Falkenhayn machte auf Befehl Schill'seinen Ausfall aus der Mapkuhle gegen die feindlichen Vorposten,und als der Feind Miene machte, ihn abzuschneiden, rückte dasganze Schill'sche Korps aus, und es entspann sich ein Gefecht,das bis gegen Abend dauerte und mit dem Rückzüge des Fein-des endete. Die Brücken, welche der Feind über einen durch dasMoor führenden Graben gelegt hatte, wurden abgeworfen unddie Vorposten weiter vorgeschoben. Von den Werken der Festungwurde ohne Erfolg auf den Feind und nach der Altstadt gefeuert,um diese in Brand zu setzen.
Am 3. April Morgens begannen die Vorpostengefechte auf'sNeue. Mittags überfiel ein aus Infanterie und Kavallerie be-stehendes feindliches Detaschement den Vorposten am Ostftrande,aus 1 Ober-Jäger mit 15 Jägern, 30 Schützen und 12 Kü-