Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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rasfieren bestehend und nahm, nachdem er die vorgeschobenen Ve-detten übergerannt und den Haupt-Posten umgangen hatte, diesengefangen. Der Lieutenant Elderhorst hatte für seine Schwadronin der Vorstadt Münde beim Eintreffen der Meldung von demAnrücken des Feindes sogleich Allarm blasen, die Schwadronrechts von den Dünen, den Lieutenant Wedel mit 25 Pferdenlinks längs dem Strande vorgehen lassen. Als auf dem Marschedie zweite Meldung von der Gefangcnnehmung des Postens ein-traf, setzte sich die Schwadron in Galopp, jedoch auf 3 — 400Schritt vom Feinde kommandirte der Lieutenant Elderhorst Halt.Der zugführende Wachtmeister Rückforth achtete indessen auf dasKommando nicht, sondern sprengte mit seinem Zuge gegen denFeind an, der mit etwa 70 Mann Infanterie und 60 Pferdensüdlich der Dünen, und mit einiger Infanterie am Strande vor-rückte. Durch eine Bewegung halbrechts entzog sich der Wacht-meister dem Feuer der feindlichen Infanterie und warf sich aufdie links von derselben befindliche Kavallerie, die ihn stehendenFußes erwartete. Der Führer wurde vor der Front niederge-hauen, der Haufen selbst gesprengt und bis zum Bruch verfolgt,in welchem mehrere stecken blieben und sich zu Fuß retteten. Diegefangenen Jäger und Schützen wurden wieder befreit, auf's Neuebewaffnet und gelangten mit der Kavallerie glücklich zum Lieute-nant Elderhorst, der noch auf demselben Platze hielt, obgleich derGegner, nachdem er dem verfolgenden Zuge eine Salve nachge-schickt, den Rückzug in die Dünen angetreten hatte, um nicht vonder Kavallerie in Front und Rücken angegriffen zu werden. Wäh-rend dessen hatte auch der Lieutenant Wedel die Jnfant.-Abthei-lung am Strande herzhaft angegriffen, einen Theil in die Fluchtgejagt, den andern in die See getrieben, wo dieser aber durchsein Gewehrfeuer die preußischen Reiter zurückhielt, ihm weiterbeizukommen. Bei dieser Gelegenheit wurde leider der tapfereLieutenant Fischer von den Jägern, der sich der Kavallerie frei-willig angeschlossen hatte, durch den Kopf geschossen und bliebauf der Stelle. Der Verlust des Feindes war nicht unbedeutend.8 Mann blieben todt auf dem Platze, einige ertranken in derSee, 2 Offiziere und 11 Mann wurden gefangen, 13 Pferde