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Hause, verstärkt durch die Schützen des Füsilier-Bataillons Möller,das in die Maykuhle eingerückt war, gegen Alt-Werder vorzuge-hen, um dem Feinde den Uebergang über den Damm auf demWege nach Sellnow, der durch sumpfige Wiesen führt, wo nichtzu sperren, so doch zu erschweren.
Der Feind bemerkte kaum alle diese, seinen Rückzug nachSellnow bedrohenden Anstalten, als er die Redoute bei Neu-Werderund dann auch die beiden andern, zuerst mit dem Geschütz, dasnach Sellnow abgeführt wurde, dann auch mit den Besatzungenräumte, und endlich mit allen seinen Kräften den Rückzug überAlt-Werder nach Sellnow in Quarrees und in großer Ordnungantrat, gefolgt von den Jägern und Schützen, da leiver keineArtillerie bei der Hand war, um den Rückzug des Feindes ernst-hafter zu beunruhigen. Der beim Gefecht anwesende Bürger Net-telbeck eilte zwar zurück, um sogleich Artillerie herbeizuführen, trafjedoch erst, und zwar mit einem 12,Pfänder, aus der Maykuhleein, als der Feind nicht mehr zu erreichen war. Beim Defilirenüber den Damm nach Sellnow erlitt der Feind noch durch dasFeuer der Jäger einigen Verlust, und der Lieutenant Diezclskystürzte sich mit einer Abtheilung Husaren in das letzte abziehendeQuarree; doch in einem Nu war die Mannschaft verschwunden;4 Husaren und 3 Pferde waren erschossen, der Lieutenant Die-zelsky selbst, 6 Husaren und 10 Pferde verwundet. Als derVvionlair Kayser eintraf, war der Feind bereits in vollem Rück-züge über den Damm begriffen, und wurde nunmehr bis in dieSellnvwer Verschanzung verfolgt.
Der Feind hatte während des Gefechts die Verschanzungenbei Sellnow bedeutend, vielleicht gänzlich, entblößt, um den linkenFlügel zu verstärken. Der Rittmeister Schill hatte den HauptmannWaldenfels, der dem Gefecht bei Neu-Werder beiwohnte, gebeten,mit den Grenadieren gegen Sellnow vorzugehen, den Posten imRücken des Feindes zu besetzen ' ) und ihm allen Rückzug zu neh-men. Der Hauptmann hatte indessen seine Zustimmung versagt.
_ 1) Schill wollte deutlich aus der Ferne einige seiner Husaren in derSchanze gesehen haben, und soll auch in der That der Unteroffizier TöpferOne Zeitlang darin anwesend gewesen sein.