Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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statt und andern dortigen Gebäuden, die vom Feuer verschontgeblieben waren, entnommen werden konnte '). — Der das ganzeWerk umgebende Graben wurde 9' tief, die Brustwehr 7' hochgemacht, die Brustwehrstärke in den nach dem Feinde gerichtetenSeiten erhielt 14', in der Kehle 4'. Zu dem Eingang führteein Damm mit einer Brücke ohne Zug; der Damm wurde inder Nacht durch spanische Reiter gesperrt. Die Eskarpe wurdein der Bermhöhe fraisirt, der Graben pallisadirt, das schmaleGlacis von einer dreifachen Reihe von Wolfsgruben umgeben.

Beim Beginn des Baues der Schanze wurden täglich dazu300 bewaffnete Soldaten kommandirt und zur Nacht abgelöst.160 Mann und 1 — 6 Pfänder standen in der Nacht zur Unter-stützung bereit; das Geschütz nur für die Zeit, wo die Schanzenoch keinen Schutz gewähren konnte.

Es ist hier die Befestigung des Wolfsbcrges in dem Zu-stande geschildert worden, in welchem sie sich bei der Wegnahmedurch den Feind befand, um nicht fortgesetzt darauf zurückkommenzu dürfen.

Von nicht stärkerer Konstruktion als die Holzbauten derWolfsbcrgschanze waren die übrigen zu arbeitenden Blockhäuser.Dieselben waren im Lichten 18 — 22' weit, und erhielten einen9' tiefen, pallisadirten Graben mit einer Laufbrücke nach demEingang in der Rückwand. Jedes Blockhaus hatte 3 Kanonen-schartcn, in der Front und an den beiden Seiten, und Gewehr-scharten an diesen Seiten und der Rückwand. Die beiden südlichdes Wolfsbergcs zu arbeitenden Blockhäuser wurden am 7. Maiin Angriff genommen, und waren bald so weit hergestellt, daßsie einen 12Pfündcr und 20 Mann aufnehmen konnten. Am15. Mai waren sie fast ganz vollendet.

Weiter beschäftigte sich der Major Gneiscnau mit der Be-festigung der Lauenburger-Vorstadt. Hinter den die Gärten derVorstadt umfassenden Hecken hatte man bereits unter dem Obcr-

i) Der Mangel an Holz wurde zuletzt so empfindlich, daß man dieTodten der Garnison in Säcken der Erde übergab.