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sien Lucadou die Anlage von brustwehrartigen Aufwürfen begon-nen, die man jetzt nebst der den Eingang schließenden Flesche d.vervollkommnete und erweiterte, die südliche und die gegen dasBinnenfeld gerichtete Seite der Vorstadt damit umziehend. Hier-durch erhielt man eine gedeckte Aufstellung für die zur Vertheidi-gung der Vorstadt bestimmten Truppen und eine gesicherte Ver-bindung zwischen der Flesche d. und dem hinter der Traverse aufdem Körliner-Damm angelegten Blockhausc b. Die Aufwürfeam südlichen Rande der Vorstadt, längs der Inondation, wurdenzu beiden Seiten des Dammes mit Geschiitzbänken zum Ucber-bankfeuern versehen, um den Damm unter ein kreuzendes Kar-tätschfeuer zu bringen.
Um einen, die Arbeiten des Feindes auf dem Klosterfclbedominircnden Punkt zu besitzen, kam der Major Gneisenau gleichbei seiner Ankunft auf den Gedanken, die St. Georgcnkirche in derLaucnburgcr-Vorstadt in eine Art Kavalier verwandeln zu lassen,nachdem man bereits versucht hatte, auf dem Kirchthurm einen6Pfünder zu placiren, der Thurm aber durch dessen Feuer unddurch die anschlagenden feindlichen Kugeln dergestalt erschüttertworden war, daß er einzustürzen drohte und deshalb abgetragenwerden mußte. Nach Abtragung des Thurmes und des Dachesder Kirche wurden die Fenster mit Balken versetzt und das In-nere der Kirche mit dem gewonnenen Schutt ausgefüllt. Durchden, der Stadt zugekehrten Eingang gelangte man zu einer Ap-pareille, welche auf das Plateau der Kirche führte. Der Ein-gang wurde durch eine mit Schießlöchern versehene, starke Boh-lenthüre geschlossen und durch einen Pallisaden-Tambour gedeckt.Der Kavalier wurde mit 2 — 12pfündigen Kanonen armirt underhielt eine Infanterie-Besatzung. Die Arbeit an diesem Werke,womit man wohl erst Mitte Mai's den Anfang machte, ging sehrlangsam von Statten, weil man wegen des engen Raumes nurwenige Arbeiter anstellen konnte Dennoch that der Kavalier demFeinde bei dem Vorrücken seiner Arbeiten gegen den Körliner-Damm und auf dem Binnenfelde vielen Schaden.
Einen großen Werth legte der Major Gneisenau auf dieVervollkommnung der bereits bewirkten und die Herstellung neuer