Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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gestellt werden können. Auch die Besatzung der Schanze litt durchdas immer heftiger werdende Feuer, weshalb mit dem Reduit-Blockhause in der Mitte des Werkes der Anfang gemacht wurde,um ihr ein gesichertes Unterkommen zu gewähren. Nunmehrkonnte der Feind auch bereits auf einigen Punkten von den Wäl-len erreicht werden, weshalb von diesen, und namentlich von denBastions Ncumark und Preußen, deren Armirung nach Kräftenvervollkommnet war, mit Nachdruck nach den feindlichen Arbeitengeschossen wurde. Auch der Kavalier auf St. George war inWirksamkeit und richtete sein Feuer vornehmlich gegen die Re-doute Nr. 16. und die feindliche Batterie an der Matzwiesen-Ueberschwemmung.

In der Nacht zum 8. Juni drückte der Feind die Vorpo-sten auf dem Klofterfelve bis gegen den Körliner-Damm zurück,näherte sich im Binncnfelve mit zwei neuen Boyaur dem Wolfs-berge und beschoß am 8ten aus der altstädtischen Batterie undden Rerouten und Batterien des Klosterfeldes die Arbeiten inder Lauenburger-Vorstadt. Die Festung antwortete lebhaft undrichtete in der altstävtischen Batterie einige Verheerungen an.

In der Nacht zum 9. Juni sappirte der Feind aus sei-nen bereits bis auf 360 Schritt vom Wvlfsberge vorgerücktenLaufgräben rechts und links an einer kleinen zweiten Paralleledie er

in der Nacht zum 10. Juni beendete und mit dem Baueiner großen Batterie Nr. 24. vor dem rechten Flügel der 1. Pa-rallele den Anfang machte.

Man erwartete, daß der Angriff des Feindes für einige Zeitzum Stehen kommen würve, da ein weiteres Vorgehen mit derSappe aus der 2. Parallele, durch die vor dem Wolfsberge be-Ifgene nasse Senkung sehr erschwert werden mußte. Der Feindjedoch, à Besitz einer überlegenen Artillerie, beschloß, sich derGrenadier-Schanze durch Sturm zu bemächtigen und diesen durchà zerstörendes Artilleriefeuer vorzubereiten.

Nachdem sowohl das Gewehrfeuer der, auf 50 Schritt sichgegenüberstehenden Vorposten und das gegenseitige Geschützfeuerin der letzten Zeit Tag und Nacht fortgedauert, auch der Feind