Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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Achtun-Manzigstes Kapitel.

Dom Verlust des Wolfsberges bis zum Waffen-stillstand.

Durch die Eroberung des Wolfsberges hatte der Feind einenwichtigen Schritt vorwärts gethan, und konnte, wenn er fich erstin der Grenadier-Schanze festgesetzt hatte, endlich mit der Bela-gerung der Festung selbst beginnen. Der Major Gneisenau, derursprünglich die Wolfsberg-Befestigung mit zur Sicherheit des Ha-fens von der Ostseite her, hatte arbeiten lassen, befürchtete, daßder Feind von der Höhe durch schwere Kaliber die Verbindungmit der See würde erschweren können, indessen hat sich diese Be-fürchtung bei der Entfernung von über 3000 Schritt als unbe-gründet erwiesen. Die in Angriff genommene Ziegel-Schanze r.sollte an Stelle der Grenadier-Schanze, dem weitern Vordringendes Feindes gegen den Hafen Schranken setzen, da die unvollen-dete Schanze n. in dieser Zeit zerstört und verlassen worden zusein scheint. Ein Vordringen gegen den Hafen von Osten her,hatte jedoch ohnedies seine Schwierigkeit, da der Feind durch dieMünder-Front, die Kirchhofs-Schanze und die Flesche 6. in derlinken Flanke, durch das Fort Münde in der Front bedroht wurde.Er gerieth hier in eine Enge zwischen Meer, Persante und Fe-stung, die um so gefährlicher wurde, als die tapfere ausfallslustigeGarnison ihm leicht den Rückzug in die See anweisen konnte.